Franks Vespagarage

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Vespa mieten auf Gran Canaria

Primavera 125 von Vespando

Dieses Jahr habe ich meinen Urlaub auf Gran Canaria verbracht und wie immer im Urlaub kann ich gerade im Süden nicht auf eine Vespa verzichten. Bei einigen Vermietungen, wie bei Cooltra in Barcelona hat man das Glück, dass man auf das geliebte Schaltblech nicht verzichten muss und sich zum Beispiel eine LML Star mieten kann. Zumindest ein adäquater Urlaubsersatz für eine PX.

Die meisten anderen Vermietungen haben oft nur asiatische Plastikroller im Angebot, so dass einem das Fahrvergnügen von vorn herein vermiest wird. Auf Gran Canaria kann man auch solche Geräte mieten, aber als echter Vespa-Enthusiast lässt man solche Angebote natürliche links liegen.

Meine Empfehlung auf Gran Canaria ist Vespando. Der Inhaber Fililpo, ein besonders netter Kerl, hat für den Verleih die Primavera 125 im Angebot. Für Leute, die 300er gewohnt sind, ist das natürlich eine Umstellung, aber mein erstes mal mit einer 125er Automatik war gar nicht mal so schlecht.

Gleich bei der Übergabe des Rollers gab es eine positive Überraschung. Jede Leih-Vespa wird mit einem TomTom Rider geliefert, auf der Phillipo bereits Touren eingespeichert hat. Im Vorfeld hatte ich mir schon einige Strecken rausgesucht, aber das Navi mit den wirklich schönen Touren durch verschiedene Bereiche der Insel hat diese Planung überflüssig gemacht. Die Strecken sind sorgfältig ausgewählt, so dass man jeden Tag des Urlaub einen andere der vielfältigen Landschaften Gran Canarias kennenlernen kann. Das TomTom Rider trägt einen erheblichen Teil dazu bei, dass man wirklich Vergnügen hat, denn man wird immer sicher von seinem Aufenthaltsort zum nächstgelegenen Startpunkt der Strecke geführt. Das ist natürlich superbequem und entspannend beim Fahren.

Perfekte Bergstraßen

Die Fahrzeuge bei Vespando sind top gepflegt, so bekam ich z.B. eine fast neue Primavera mit 1000 km auf dem Tacho, denen ich dann in 4 1/2 Tagen weitere 700 hinzugefügt habe.

Man muss dazu sagen, dass man die Funktion „kurvige Strecke“, die das TomTom anbietet, eigentlich gar nicht braucht, denn anscheinend gibt es dort sowieso nur kurvige Straße. Besonders empfehlenswert sind Touren in die Berge, also in das Zentrum der Insel. Keine einzige gerade Straße, Serpentinen, bergauf, bergab und das alles auf Straßen, die wirken, als wären sie erst gestern für ein Motorradrennen asphaltiert worden. Ca. 80% der Gebirgsstraßen und 95% der Straßen, die in der Touren einprogrammiert sind, sind so gut ausgebaut, dass es eine absolute Freude ist, dort zu fahren. Auch in Deutschland habe ich selten so gut asphaltierte Straßen gesehen. Die Tatsache, dass Gram Canaria im Inneren fast nur kurvige Gebirgsstraße hat, sorgt dafür, dass man genug Strecken zum Fahren hat, ohne dass es langweilig wird.

Die Primavera 125 hat natürlich mit den Anstiegen zu kämpfen und „verhungert“ auf langen Steigungen insbesondere im Zweimannbetrieb schon mal. Bergab geht’s dann wieder rund, so dass ich so manchem Motorradfahrer in den besonders kurvigen Bereichen am Hinterrad kleben konnte und einige sogar überholt habe.

Wunderschöne Landschaft im Inneren der Insel

Der Preis für die Miete ist moderat und liegt etwas über dem der Anbieter, die „Chinaroller“ vermieten, aber wir alle wissen, ein paar Euro mehr für eine Vespa sind eine absolut lohnenswerte Investition. Fillipo ist wie erwähnt, sehr nett und zuvorkommend. Die Übergabe erfolgte absolut pünktlich am Hotel. Es gab eine kleine Einweisung in das Navi und bei Bedarf wird auch der Roller noch einmal erklärt. Helme gibt’s natürlich auch dazu. Weil es manchmal doch etwas kalt in den Bergen sein kann, liegen im Helmfach zwei Windjacken, die der naive Urlauber vermutlich nicht dabei hat.

Alles in allem habe ich bei Vespando bisher den besten Verleihservice erlebt. Ein Urlaub auf Gran Canaria lohnt sich schon allein zum Rollerfahren, denn egal wo ich bisher gefahren bin: Ich hatte noch nie mehr Spaß beim Fahren, als dort.

Solltet Ihr Lust bekommen haben, eine Vespa auf Gran Canaria zu mieten, dann besucht Vespandotours.com und bestellt Fhillipo einen schönen Gruß von mir! Fillipo ist selbst Vespaliebhaber und wird sich daher besonders freuen, Euch als erfahrene Fahrer begrüssen zu können!

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Vespa lackieren – Rosso 621

Vespa lackieren Rosso 621

Lackierung aus der Dose

Ich halte nichts davon, eine alte Vespa zu lackieren, damit sie aussieht, als käme sie frisch vom Händler. Ich bin der Meinung, dass man einer Vespa ruhig ansehen sollte, dass sie benutzt wurde und dass sie ein altes Fahrzeug ist. Man könnte mich einen „O-Lack-Fetischisten“ nennen. Der Trend geht mittlerweile auch eindeutig dort hin, denn Fahrzeuge im O-Lack („Original-Lack“) werden immer seltener.

Trotzdem kann es mal erforderlich sein, eine Stelle nachzulackieren und dann dann wird es manchmal schwierig.

Ich habe unter anderem eine PX 80 in Rosso 621. Wie man auf den Bildern sieht, ist dieser Farbton eher ein Orange, als ein Rot. Zur Verbesserung der Bremswirkung habe ich mir eine gebrauchte Scheibenbremse mit dazugehörigem Lenkkopfunterteil zugelegt. Lenkerunterteile in Rosso 621 gibt es generell nicht, weil es zu der Zeit keine Scheibenbremse gab. Eine Nachlackierung war daher dringend erforderlich.

Ich habe zwei Lackierer in meiner Umgebung abgeklappert, weil ich gehört hatte, dass einige Lackierer mit einem Messgerät exakt den Farbton anmischen können, den der Roller aktuell hat. Gerade bei Rottönen ist es nämlich so, dass der Lack mit der Zeit verblasst. Es ist zwar nett zu wissen, dass der Farbton 1983 Rosso 621 war, aber inzwischen dürfte die Farbe nicht mehr dem Originalton entsprechen.

Der erste Lackierer, dem ich mein Anliegen, nämlich eine Messung der aktuellen Farbe und Herstellung genau dieses Farbtons, vortrug schüttelte nur den Kopf. Für ihn war es vollkommen unverständlich, wieso man nicht gleich die ganze „Kiste“ lackiert. Schließlich sei der ganze Zustand ja „erbärmlich“. Daneben könnte man doch gleich eine bessere Farbe nehmen. Nachdem er mir mit diesem Ausspruch verdeutlicht hat, dass er keine Ahnung von Fahrzeugkultur hat, konnte ich ihn dann doch noch zu einer Antwort auf meine Frage, nämlich, ob er mir GENAU diesen Farbton anmischen könne, doch noch geantwortet.

Seine Antwort war, dass er ein wahnsinnig teures Messgerät kommen lassen könne. Damit könne er dann so grob sagen, welchem bestellbaren Farbton meine Farbe am nächsten kommt. Diesen könne er mir dann verkaufen und bei Interesse auch meinen Lenker damit verschönern. Als Preis nannte er „100,- Euro mindestens“. Auf meine Frage, ob man das nicht irgendwie genauer mischen kann, antwortete er, dass das nicht ginge. Mischrezepte würde die Maschine nicht ausspucken.

Auch der nächste Lackierer erklärte, dass er den Farbton nicht genau treffen könne. Dies sei aus seiner Sicht absolut unmöglich.

Damit habe ich das Gehörte, nämlich, dass ich beim Lackierer exakt meinen verblassten Farbton bekommen könnte, erst einmal in das Reich der Legenden verbannt.

Da mir die beiden nicht helfen konnten und ich „mindestens 100,- Euro“ auch als etwas zu teuer empfand, habe ich weiter im Netz gesucht und bin auf die Information gestoßen, dass der Farbton Vespa Rosso 621 fast identisch mit der Farbe Peugeot EJE ist.

Also habe ich mir den entsprechenden Farbton bei eBay in der Dose bestellt und den Lenkkopf damit lackiert.

Vespa lackieren sprühdose

Farbton ist sehr nah am verblichenen Originallack

Als vorbereitende Maßnahme habe ich den vorhandenen Lack leicht angeschliffenen, damit der neue Lack besser haftet und anschließend alles von Fett befreit. Der Auftrag in mehreren dünnen Schichten in einem gebührenden Abstand von etwa 25 cm sorgte dafür, dass der Lenkkopf ohne Läufer und Nasen in einem sehr ähnlichen Ton erstrahlte.

Fazit:

Die Farbanalyse scheint ein Märchen zu sein. Sollte es so sein, wie der „fachkundige“ Lackierer sagte, bekommt man nur einen ähnlichen Farbton als Ergebnis der Messung.

Tatsache ist aber auch, dass beim Nachlackieren das Bestellen eines 100% identischen Tons auch wenig Sinn macht, weil der Lack nach Jahren verblichen sein dürfte und damit eine anderen Ton haben dürfte, als der O-Lack. Für mich reichte daher die 98,5%-Übereinstimmung mit meinem französischen Autolack vollkommen aus. Besonders wenn es um ein Lenkkopfunterteil geht.

Wie sind Eure Erfahrungen? Habt Ihr eine Empfehlung bzgl. der Farbanalyse? Habt Ihr schon einmal Euren O-Lack mit einem neuen Lack mit gleichem Farbode ausgebessert? Wie war das Ergebnis?

Nutzt die Kommentarfunktion!

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Vespa GTS 300: Wieso flattert mein Lenker?

GTS mit Gepäck

GTS mit Gepäck

Ein klassisches Problem der GTS 300 ist das Lenkerflattern. In einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich fängt der Lenker an, leicht hin und her zu schlagen und das Fahrgefühl wird „merkwürdig“.

Bei meiner GTS 300 habe ich diese Problem in der ersten Zeit wenig bis gar nicht feststellen können. Erst als ich mich mit dem Roller auf den Weg nach England gemacht habe und eine längere Tour mit Gepäck gefahren bin, hatte ich das selbe Problem wie so viele andere GTS-Fahrer. Resultat war ein ungutes Gefühl, dass mir über einige Kilometer, gerade in Verbindung mit regennasser Fahrbahn, den Spaß vermiest hat.

Erst als ich nach rund 2000km Fahrt wieder zu Hause war, habe ich mich näher mit der Problematik beschäftigt. Wie immer wurde das Thema in den einschlägigen Foren von allen Seiten beleuchtet und jeder hatte seine eigene Meinung dazu. Ob jeder seine Methode zur Verbesserung des Problems auch wirklich probiert hat, sei mal dahin gestellt.

Tatsache ist: Auch andere Zweiräder haben ein Lenkerflattern. Die Gründe dafür mögen vielfältig sein. Aber davon ausgehend, dass technisch alles ok ist, beginnend bei den Reifen, der Wuchtung des Rads, endend bei den Stoßdämpfer ist ein Punkt klar: Je weiter das Gewicht nach hinten verlagert ist, desto „leichter“ wird das Vorderrad. Mit einem leichteren Vorderrad verstärkt sich das Lenkerflattern.

Fast alles Hersteller moderner Zweiräder wirken diesem Effekt entgegen, indem sie Lenkerendengewichte verbauen. Genau das tut auch Piaggio.

Bauartbedingt liegt bei der GTS durch den weit hinten eingebauten Motor sowieso schon viel Gewicht im hinteren Bereich. Dadurch wird der vordere Bereich „leicht“ und das Flattern nimmt zu.

Piaggio liefert mit dem Topcase schwerere Lenkerendengewichte, die dem Gewicht des Topcases entgegenwirken. Wer also, so wie ich, eine lange Tour fährt und einen Gepäckträger montiert hat, der braucht, spätestens, wenn man Gewicht auf den Gepäckträger lädt, ebenfalls schwerere Lenkernendengewichte um dem Flattern entgegen zu wirken.

Daher ist die beste Lösung und auch der erste Lösungsansatz bei Lenkerflattern die Montage von schwereren Gewichten. In den allermeisten Fällen hilft diese Maßnahme um das Flattern zu verringern oder ganz zu beseitigen. Erst dann, wenn die Erhöhung der Gewichte keine Verbesserung mit sich bringt, sollte man beginnen tiefer einzusteigen und das Problem an anderen Stellen zu suchen. Wer einen Gepäckträger montiert hat, für den sind schwerere Gewichte am Lenker also definitiv Pflicht.

Um den Bogen zu meiner Englandtour zu schlagen: Ich hatte locker 30 kg auf dem hinteren Gepäckträger. Das Gewicht befand sich dadurch noch hinter dem Hinterrad. Die Hebelwirkung ist wie beim Topcase enorm. Dass die GTS plötzlich komisch fuhr, war also kein Wunder.

Du hast auch Erfahrungen mit Lenkerflattern an Deiner GTS? Benutz die Kommentarfunktion und schreibe, was Dir geholfen hat!

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Vergaser ausbauen (Vespa PX) Disassemble carburetor

Diese Anleitung erklärt den Ausbau des Vergasers, des Luftfilters und der Vergaserwanne bei einer Vespa PX alt mit SI-Vergaser ohne Getrenntschmierung.

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geschrieben von Frank in Vergaser PX und hat Comments (6)

Vespas wie großes Playmobil

Playmobil-Vespa in groß

Wer als Kind gern mit Playmobil gespielt hat, der kennt noch das Vergnügen, Plastikteile aus einem Rahmen heraus zu brechen oder zu drehen. Bevor es los ging mit dem spielen musste erst jedes kleine Einzelteil mit der Nagelschere bearbeitet werden, bevor es endlich mit dem großen Piratenschiff losgehen konnte.

Der Künstler Michael Johansson hat diese Gitterrahmen mit Plastikteilen zur Kunstform erhoben. Er hat den Maßstab um ein Vielfaches vergrößert und alltägliche Gebrauchsgegenstände in Selbstbausätze verwandelt. Eine Funktionsfähige Vespa wird man aus diesem Plastik wohl nicht herstellen können, aber als Kunstobjekt ist es wirklich schön anzusehen.

Auf www.michaeljohansson.com findet man noch jede Menge anderer Bilder seiner Kunst. Direkt zur Vespa geht’s HIER

geschrieben von Frank in Allgemein und hat No Comments

Fahren statt einmotten! Mach Deine Vespa fit für den Winter! (Mit Video)

Den Roller im Winter stehen lassen kann ja jeder! Ein paar Tipps, wie man seinen Roller einmotten kann, findest Du HIER. Auch wie man ihn wieder erweckt habe ich schon einmal beschrieben.

In diesem Jahr hab ich viel Zeit und Geld in meine PX gesteckt:

Bei so viel Arbeit ist es ja klar, dass ich auch fahren möchte. Dummerweise ist das Wetter inzwischen schlechter und das Fahren ist keine große Freude. Mein festes Vorhaben war, mich trotz allem mit langer Unterhose, Regenhose und dicken Handschuhen täglich durch den Winter zur Arbeit zu quälen. Sehr ambitioniert, aber durchaus machbar.

Tucano Urbano Beinschutz

Tucano Urbano Beinschutz

Nun war ich vor kurzem in Paris und habe dort wenige klassische Roller, dafür aber umso mehr Piaggio MP3 gesehen. Viele dieser MP3 hatten, ebenso wie Roller anderer Marken, einen Beinschutz der Marke Tucano Urbano.

Grundsätzlich ist mir die Marke ein Begriff, denn im letzten Jahr habe ich mir ein paar am Lenker montierbare Handschuhe dieser Marke zugelegt, die ich aber letztendlich nie montiert habe. Dass „Tucano Urbano“ aber so groß ist, hätte ich nicht erwartet. Ca. 50% der Pariser Roller haben einen Beinschutz dieser Marke.

Zugegeben, es sieht nicht besonders toll aus, wenn man mit einer Decke auf dem Schoß durch die Gegend fährt. Für die Pariser ist dies aber ganz offensichtlich gar kein Problem, denn ein Roller ist dort mehr Gebrauchsgegenstand als hier bei uns.

Wer auch im Winter täglich Roller fahren will oder muss, der will sich irgendwie vor Regen und Kälte schützen und dafür ist der Beinschutz einfach genial. Die Montage ist echt kinderleicht, ein paar Gurte am Beinschild und unter dem Trittblech reichen für einen guten Sitz aus. An den Seiten kann, bzw. muss man den Beinschutz aufpusten, um ein Flattern des Schutzes zu verhindern.

Wenn man den Roller abgestellt hat, dann kann man die zweite Funktion des Tucano Urbano Beinschutzes nutzen. Man legt den Beinschutz über die Sitzbank, zieht die integrierte Erweiterung raus und kann die Sitzbank vor Regen schützen. So kann man seinen Roller unterwegs draussen stehen lassen, ohne beim Losfahren einen nassen Hintern zu bekommen.

Wer Angst hat, dass der Beinschutz gestohlen werden könnte, der benutzt die eingebaute Metallschlaufe des Beinschutzes. Mit einem Schloss kann man Beinschutz und Roller zusammenketten oder irgendwo anschließen, so dass Diebe zumindest keinen heilen Beinschutzes mitnehmen werden.

Super ist auch das eingearbeitete Kunstfell, das während der Fahrt warm hält. Ob man es glaubt oder nicht: Selbst bei Minusgraden hat man keine kalten Beine und wird definitiv nicht nass. Die Oberfläche des Beinschutzes besteht aus  100% wasserdichtem Gewebe. Da kommt kein Tropfen durch.

Tucano Urbano Handschuhe

Tucano Urbano Handschuhe

Die Handschuhe werden fest am Lenker montiert. Die Montage ist wieder denkbar einfach und im Video zu sehen. Die Lenkerstulpen sind 100% wasserdicht und lassen keine kalte Luft durch. Selbst bei Minusgraden bekommt man keine kalten Finger und bei der Ankunft muss man keine nassen Handschuhe mit sich herumschleppen. In der Funktionalität hat man keinerlei Einschränkungen. Kupplung und Bremse lassen sich gut bedienen. Einzig die Bedienung der Blinker muss etwas geübt werden, denn durch die Handschuhe hat man plötzlich einen „dicken Daumen“

Fazit:

Der Pariser ist nicht blöde: Mit Beinschutzes und Handschuhen hat man im Herbst und Winter den unschlagbaren Vorteil in normaler Straßenkleidung und Regenjacke trocken und warm von A nach B zu kommen. Während man sonst nasse Regenklamotten mit sich rumschleppt und diese jedes mal umständlich an- und ausziehen muss, fährt man mit den Handschuhen und dem Beinschutz
einfach los. Man ist vor Kälte und Nässe optimal geschützt und kann auch im Winter seinen Roller genießen.

Dass so ein Beinschutz und fest montierte Handschuhe nicht gerade klasse aussehen, ist klar. Aber in nassen Klamotten und in Regenhose sieht man auch nicht gerade toll aus. Hier schlägt der Praxiswert die leicht schräge Optik.

Michelin City Grip Winter

Winterreifen Michelin City Grip

Wenn man bei Minusgraden fahren will, dann muss man Winterreifen haben. Es besteht für ALLE Fahrzeuge bei der entsprechenden Witterung Winterreifenpflicht. Also auch bei Rollern. Viele schmunzeln, wenn ich ihnen erzähle, dass ich Winterreifen auf dem Roller habe, aber es bringt wirklich was. Zum einen ist das Profil des Michelin City Grip für die fast ständige Strassennässe im Herbst besser als das eines Sommerreifens, zum anderen ist die Mischung des Reifens weicher, so dass er bei Kälte nur bedingt aushärtet. Bei Schnee und Matsch greifen die eingearbeiteten Lamellen besser in der Untergrund. Das kennt jeder von seinem Auto. Winterreifen machen daher einen riesigen Unterschied. Eine gute Investition, denn besonders teuer sind Rollerreifen ja wirklich nicht.

Zuverlässig und günstig bekommt man die Reifen und insbesondere den Michelin City Grip Winter bei SIP. Am besten nimmt man neue Felgen und Schläuche gleich mit dazu. Das erleichtert einem die Rückmontage im Frühjahr wesentlich. Einfach die alte Felge mit den Winterreifen abbauen und die Felge mit Sommerreifen wieder aufziehen. Diese Arbeit hat man in wenigen Minuten erledigt.

Auf einer PX fahre ich dieses Jahr zum ersten mal Winterreifen, und bemerke jetzt schon einen großen Unterschied. Bei Temperaturen zwischen 0 und 7 Grad und stetigem Regen hat sich der Michelin City Grip Winter bereits gut bewährt. Selbst plötzlich auftretende tiefere Pfützen und wassergefüllte Spurrinnen bringen den Reifen nicht aus der Ruhe. Das grobe Profil, das trotzdem ruhig läuft und das Wasser gut ableitet, sorgt für ein sicheres Fahrgefühl.

Fazit:

Gerade in der kalten Jahreszeit, in der man oft dem Regen ausgesetzt ist, macht sich ein guter Winterreifen stark bemerkbar, weil er das Wasser besser verdrängt und bei kalten Temperaturen trotzdem weich bleibt. Wer im Herbst und Winter fahren will, der sollte auf jeden Fall auf den  Michelin City Grip Winter umrüsten. Absolut empfehlenswert

 

Fluid Film Rostschutz

Streusalz verursacht Rost an der Vespa

Im Winter wird auf vielen Straßen Streusalz verwendet. Bekanntermaßen sind Feuchtigkeit und Salz nicht gerade die Freunde unserer geliebten Blechroller. Wer im Winter und im Herbst fährt, der setzt seinen Roller natürlich einer ganz anderen Belastung aus, als ein garagenparkender Schönwetterfahrer. Ein wenig vorausschauende Pflege ist daher durchaus angebracht.

Sinnvoll ist die Behandlung des Unterboden, der Hohlräume und des Rahmes oberhalb des Motors mit Fluid Film

. Ich bin kürzlich auf dieses geniale Zeug aufmerksam geworden und kann es nur weiterempfehlen. Fluid Film

ist eine Art Kriechöl mit rostlösender und schmierender Wirkung. Zudem hat Fluid Film die besondere Eigenschaft dauerhaft zu haften, nicht zu verdunsten und auch gegen Salzwasser beständig zu sein.

Um einen guten Schutz herzustellen ist es daher sinnvoll, den Roller an den gefährdeten Stellen gut einzusprühen und diese Behandlung zum Jahreswechsel zur Sicherheit zu wiederholen.

Fazit:

Die erhöhte Feuchtigkeitsbelastung und die Verwendung von Streusalz nagen am Blechkleid unserer Vespas. Vorbeugender Rostschutz mit Fluid Film lässt einen sorglos durch den Winter fahren.

Hat Dich der Artikel zum Fahren im Winter ermutigt? Fährst Du sowieso im Winter, auch ohne besondere Einrichtungen am Roller? Hast Du Erfahrungen mit den angesprochenen Artikeln gemacht? Dann nutze die Kommentarfunktion um anderen zu helfen!

 

Wie ist es bei Dir? Mottest Du ein oder fährst du den Winter durch?

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Linktipps:

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geschrieben von Frank in Allgemein,Technik und hat Comments (7)