Franks Vespagarage

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Malossi Multivar 200 in der Vespa GTS 300

Bessere Leistung durch Malossi Multivar 200

Mit 22 PS ist die GTS generell im Stadtverkehr gut aufgestellt. Die meisten Ampelduelle kann man dank der Automatik und der guten Motorleistung für sich entscheiden. Die herrlich verdutzten Blicke der hinter einem gelassenen Autofahrer bereiten mir immer wieder eine Freude.

Weil die GTS mein „Backup-“ und Reiseroller ist, habe ich bisher in Sachen Leistungssteigerung bisher nichts unternommen. Wer tunt, der hat mehr Probleme. Das ist einfach so.

Weil jetzt allerdings der Keilriemen gerissen war, musste ich den Antriebskasten sowieso aufmachen.

Ich habe dann einen Blick in die Variomatik geworfen und dabei festgestellt, dass meine Dr. Pulley-Rollen mittlerweile schon etwas abgenutzt aussahen. Um alles wieder auf einen guten Wartungsstand zu bringen, wären also neue Rollen nötig gewesen.

Nach kurzer Überlegung habe ich mich dann dazu entschieden, keine neuen Rollen zu kaufen, sondern doch das erste mal zu „tunen“ und gleich auf die Malossi Multivar 2000 umzusteigen.

Bei der Malossi Multivar 2000 sind die Rollen im Set enthalten, so dass ich quasi noch ein bisschen Geld gespart habe.

In der Produktbeschreibung zur Multivar lässt sich nachlesen, dass die Variomatik eine bessere Beschleunigung und einen leichten erhöhten Topspeed bringen soll. Für wenige Euro mehr als das Originalteil ein gutes Versprechen.

Der Einbau gestaltet sich generell einfach. Das Originalteil wird quasi nur ausgetauscht. Eine Anleitung dazu findest Du HIER!

Die Multivar 2000 gibt es für x-verschiedene Rollertypen. Daher ist wichtig, dass Du darauf achtest, dass Du für Deine 300er die richtige Variante kaufst, nämlich DIESE!

Als die neue Vario geliefert wurde, war ich verwundert, denn dem Set liegt eine weiße Feder bei, die ich nicht wirklich zuordnen konnte. Ein Blick in die Anleitung sollte mir da weiterhelfen, allerdings ist die Anleitung so schlecht, dass man Probleme hat, die korrekte Vorgehensweise für die GTS zu finden. In dem kleinen Büchlein behandelt Malossi nämlich sämtliche Rollertypen, in der die Multivar verbaut werden kann. Nach einer halben Stunde des verzweifelten Hin- und Herblätterns bin ich dann doch auf die Lösung gekommen:

Hinten auf der Anleitung sind die Rollertypen, für die die Multivar passt, abgedruckt. Man muss sich nun sein Modell heraus suchen und in der Anleitung nach der Nummer (5111885), welche rechts neben dem Modell, in unserem Falle GTS 300, abgedruckt ist, in der Anleitung suchen. Man landet dann auf Seite 20 und erhält dort als einzige Information, dass man für 200er die 14 Gramm Rollen und für 250er und 300er die 15 Gramm Rollen verwenden muss.

Zur weißen Feder kein Wort, was nur der Rückschluss zulässt, dass sie bei der GTS überflüssig ist.

Erwähnenswert ist, dass das Büchlein Anleitungen für andere Modelle enthält, denen eine Abbildung des Rollers vorangestellt ist und in denen genau beschrieben wird, wie man vorzugehen hat. Warum das bei der GTS nicht der Fall ist, ist mir ein Rätsel. Wer eine genau Anleitung für den Ein- und Ausbau benötigt, kann sich meine Anleitung in Wort und Video ansehen.

Der Einbau ist tatsächlich relativ unproblematisch. Es empfiehlt sich, gleichen einen neuen Riemen zu verbauen. In der Hoffnung, dass er etwas länger hält, habe ich den Malossi XK-Belt genommen. Eine Leistungssteigerung erreicht man damit allerdings nicht.

Nach dem Einbau bin ich mit der GTS gleich zu einem Treffen gefahren. Nach 500km Testfahrt konnte ich folgendes feststellen:

  • Die Beschleunigung wird bis etwa 80 – 90 km/h definitiv besser. Ab ca. 90 km/h ging es gefühlt etwas zäher voran.
  • Die Endgeschwindigkeit hat sich wie versprochen um 2 bis 3 km/h erhöht. Dazu muss ich allerdings sagen, dass meine GTS noch nie besonders schnell lief. Laut GPS, bzw. SIP-Tacho lag meine Endgeschwindigkeit vor dem Einbau bei 119 km/h. Mit der Malossi Multivar liegt sie bei 122 km/h.
  • Ich habe den Eindruck einer besseren Laufruhe. Das mag daran liegen, dass der Riemen vor dem Riss und dem anschließenden Wechsel Geräusche gemacht hat, aber ich bin der Meinung, dass der Roller jetzt etwas sanfter läuft. Ist aber nur ein Gefühl und nicht belegbar.

Fazit:

Die Malossi Multivar bringt die GTS 300 einen kleinen Schub nach vorn. Beschleunigung und Endgeschwindigkeit haben sich spür- und messbar verbessert. Wer mit dem Gedanken spielt, eine neue Vario zu verbauen, der sollte auf jeden Fall kurz überlegen, ein paar Euro mehr für die Multivar auszugeben. Es lohnt sich aus meiner Sicht.

In Bezug auf die Dr.-Pulley-Rollen, die ich vorher in der Piaggio-Vario verbaut hatte, sei noch erwähnt, dass die jetzt neu eingebaute Multivar bereits mit den Malossi-Rollen besser läuft. Es wäre also einen Versuch wert, Dr-Pulley-Rollen in die Multivar einzubauen. Auch das „Spielen“ mit unterschiedlichen Gewichten kann die Multivar in der Charakteristik verändern und für einen noch aggressiveren Antritt sorgen. Erfahrung habe ich diesbezüglich noch nicht gesammelt. Vielleicht habt Ihr der Multivar durch andere Rollen schon mehr entlocken können? Dann kommentiert diesen Artikel mit Euren Erfahrungen.

geschrieben von Frank in Antrieb GTS und hat Comments (2)

50er Vespa Tuning – Malossi 102 statt DR 75

Das Original

Wer sich entscheidet seine 50er Vespa zu tunen, steht meist vor der Qual der Wahl zwischen verschiedenen Hubräumen und Zylinderherstellern.

Bei der Recherche im Netz fragt sich der Anfänger daher häufig, was den nun wirklich gut funktioniert und welche Veränderungen welchen Effekt erzielen.

Wie schon oft erwähnt, ist die Seite Smallframe-Setup hier recht hilfreich. Der Nachteil an der Seite ist allerdings, dass jedermann sein Setup eintragen kann, ohne dass eine Überprüfung stattfindet. Insbesondere wird nicht geprüft, ob das Setup auch über einen längeren Zeitraum gut funktioniert hat.

 

Seit einigen Jahren und Kilometern fahre ich in einer meiner V50 folgendes Setup

  • Malossi 102 Kolben und Zylinder
  • Gehäuseüberströme an Zylinder angepasst
  • Dellorto 19/19 mit Original Luftfilter (HD 83, ND 50)
  • Ansaugstutzen 19
  • Original-Übersetzung und Getriebe
  • Auspuff Polini Banane
  • Kupplung 4-Scheiben
  • 12V-Zündung

Bis auf kleinere Problemchen (verdreckter Vergaser, durchgebrannte Zylinderkopfdichtung) gab er keine Probleme mit dem Roller.

Die per GPS gemessene Endgeschwindigkeit liegt bei 80 km/. In jedem Gang und bei jeder Drehzahl zeigt sich der Motor sehr kraftvoll und leichtgängig.

Bei mir hat sich dieser Setup als zuverlässig erwiesen, weil es auch relativ zahm ist. Es bleibt hinter den extremen Leistungen eines Malossi 136 zurück, ist aber erheblich agiler als jedes 75er-Tuning. Der Vorteil dieses Setups besteht darin, dass sich der Aufwand bei den Umbauten in Grenzen hält, der Motor keinen extremen Belastungen ausgesetzt ist und der Preis für alle Komponenten unter 350,- Euro liegt.

Der Einbau der Komponenten ist denkbar einfach, wer sich nicht sicher ist, findet am Ende des Artikels Anleitungen, wie man die Teile wechselt, bzw. einbaut.

Besonderes Augenmerk sollte man auf die korrekte Bedüsung des Vergasers legen. Meine Bedüsung „HD 83, ND 50“ muss nicht zwangsläufig auch bei anderen Rollern die beste sein. Deswegen ruhig mit einer etwas größeren Bedüsung beginnen und dann runter gehen, bis der richtige Wert gefunden ist.

Wichtig ist aus meiner Sicht auch die 12V-Zündung. Ursprünglich bin ich mit der original 6V-Zündung gefahren. Für getunte Motoren ist die alte Kontaktzündung allerdings kaum brauchbar, weil die Kontakte bei hohen Drehzahlen immer wieder Probleme bereiten. Daher ist die 12V-Zündung quasi Pflicht, wenn man einen wartungsfreien, zuverlässgen Roller fahren will.

Bei der Bestellung muss darauf geachtet werden, dass man den richtigen Ansaugstutzen (2-Loch, 3-Loch) und den korrekten Auspuff (50er Version, der Krümmer der 125er Version passt nicht) bestellt. Bei Zylinder und Vergaser gibt es nur eine Variante, so dass die Bestellung dieser Teile keine Probleme macht.

Habt Ihr auch ein Setup, das ihr schon länger fahrt und das sich als zuverlässig und gut erwiesen hat? Schreibt mir eine Email oder hinterlasst einen Kommentar mit den Eckdaten Eures Setups! Andere Nutzer werden sich freuen!

Anleitungen passend zum Thema:

geschrieben von Frank in Allgemein und hat Comments (2)

Neuen Zylinder einfahren: Macht das Sinn?

Die Frage, wie man einen neuen Zylinder einfahren muss, wie lang und ob das überhaupt Sinn macht, wurde schon x-fach diskutiert. In diesem Artikel sind die Fakten und teilweise gegenläufigen Meinungen zum Thema „Einfahren“ zusammengetragen:

Was bedeutet „Einfahren“ überhaupt?

Sobald man in seine klassische Vespa einen neuen Zylinder einbaut, ist es erforderlich, diesen einzufahren.  Viele der heute angebotenen Zylinder von DR, Polini oder Malossi sind in ihrer Form schon seit Jahrzehnten erhältlich.  Sie werden daher auch heute, wie schon in der 80ern üblich, mit einer relativ großen Toleranz gefertigt. Heutige Motoren sind in der Fertigung wesentlich genauer, weswegen z.B. bei den meisten Autos und Motorrädern, auch auf Grund anderer verwendeter Materialien,  im Gegensatz zu früher kein Einfahren mehr erforderlich ist.

Bei neuen Kolben und Zylindern passen  die beiden Teile nicht von Anfang an zu 100% zueinander. Der Grund dafür sind die gerade genannten Toleranzen bei der Herstellung. Das Einfahren sorgt dafür, dass sich die Kolben, Kolbenringe und Zylinder langsam aneinander gewöhnen und sich „einschleifen“, ohne dabei sofort maximalen Belastungen ausgesetzt zu sein. Erst wenn dieser Prozess beendet ist, passen alleTeile optimal zu einander und harmonieren im weiteren Zylinderleben über lange Zeit.

Wie fahre ich einen neuen Zylinder richtig ein?

Es gibt verschiedene Philosophien zum Thema Einfahren, aber sie haben alles eines gemeinsam: Auf der ersten Kilometern, bzw. in den ersten Betriebsstunden sollte man dem Motor keine Höchstleistungen abverlangen. Gemeint ist hiermit eine hohe Drehzahl, denn bei hohen Drehzahlen wird der Motor thermisch und mechanisch am meisten belastet. Wenn sich die Komponenten noch nicht eingeschliffen haben, kann dies eine Überhitzung des Kolbens zu Folge haben, so dass es zu einem Kolbenklemmer kommt.

Auf der sicheren Seite ist man mit folgenden Regeln:

  • Einfahrzeit von insgesamt ca. 500 km beachten
  • Motor während dieser Zeit immer warm fahren, durchaus auch längere Strecken (50 km + X) am Stück fahren
  • Hohe Drehzahlen auf den ersten 300 Kilometern  vermeiden
  • Verschiedene Drehzahlbereiche abdecken, also auch aus tieferen Drehzahlen bis ca. 3/4 Gas beschleunigen
  • Früher als „normal“ schalten, um eben die hohen Drehzahlen zu vermeiden
  • Ab Kilometer 300 hin und wieder auch kurze Strecken Vollgas fahren (1 – 2 Minuten)
  • Richtige Bedüsung beachten. In der Regel sollte man zum Einfahren eine etwas größere Düse fahren, als eigentlich für das Setup vorgesehen ist. Nach der Einfahrzeit auf die richtige Bedüsung wechseln.
  • Weiterhin 1:50 tanken, mehr Öl im Benzin sorgt in der Regel nicht für eine verbesserte Schmierung
  • Korrekte Zündkerze für das geänderte Setup verwenden
  • Bei größeren Tuningmaßnahmen Zündung abblitzen

Gegenansichten gibt es hier natürlich jede Menge. Hier eine Auswahl:

  • 10 Minuten behutsam fahren, keine hohe Drehzahlen und dann fahren wie man will
  • Einfahren ist Quatsch: „Wenn er klemmt, dann musste er klemmen… Einfach weiterfahren“
  • Zylinder entgraten ist das einzige was man machen muss. Einfahrzeit kann man sich sparen
  • Sofort 20 Minuten lang den Roller am Limit fahren, anschließend abkühlen lassen und die Flächen an Kolben und Zylinder, an denen sich Schleifspuren befinden, vorsichtig mit Schleifpapier bearbeiten.

Diese Auflistung ließe sich noch beliebig erweitern, denn die Meinung gehen bei diesem Thema weit auseinander.

Meine Empfehlung ist, sich an das zuerst beschriebene Muster zu halten, denn so ist man auf der sicheren Seite. Ich will nicht in Abrede stellen, dass es auch ohne vorsichtiges Einfahren klappt oder dass der Kolben auch beim Einfahren klemmt, aber wer sich an die Vorsichtsmaßnahmen zum Einfahren hält, geht natürlich weniger Risiken ein.

Read more… «Neuen Zylinder einfahren: Macht das Sinn?»

geschrieben von Frank in Allgemein,Technik und hat No Comments

Merkwürdige Pfeifgeräusche am Malossi 102

Luft pfeift aus Dichtung

In meiner V50 fahre ich einen Malossi 102, leicht bearbeitet mit Polini Banane und 19/19 SHB Vergaser. Eine wirklich perfekte Kombination, die ordentlich drehfreudig und leistungsstark ist. Ich habe den Roller vor ca. 2 Jahren mit diesem Setup gekauft, neu gelagert und gedichtet und bin bisher bis auf einige Kleinigkeiten immer sehr zufrieden gewesen.

Bei den letzten Fahrten musste ich allerdings feststellen, dass sich bei niedrigen Drehzahlen ein merkwürdiges scharfes Pfeifen einstellte. Mehrere Sichtprüfungen und Fachsimpeleien mit Freunden ergaben Diagnosen von „Vergaser sitzt nicht“ über „Lüfterrad schleift irgendwo“ bis “ Deine Kolbenringe sind hin“.

Jetzt war ich gezwungen, mich der Sache doch mal etwas genauer anzunehmen, denn direkt vor meiner Haustür ging der Motor aus und das Geräusch wurde beim Ankicken stärker. Laufen wollte der Motor nicht mehr.

Als ich die Hand in die Nähe des Zylinders hielt und den Kickstarter runterdrückte, konnte ich einen eindeutigen Luftzug wahrnehmen, so dass klar war, dass Luft unkontrolliert austrat. Also den Motor abgelassen, den Roller auf eine Colakiste gestellt und den Zylinderkopf abgenommen.

Gut erkennbar, wo verbranntes Gemisch ausgetreten ist

Die Lösung war recht einfach: Der Malossi 102 hat im Gegensatz zu vielen anderen Zylindern eine Zylinderkopfdichtung und eben diese Dichtung hatte sich „verabschiedet“, so dass Luft mit dem besagten scharfen Pfeifen nach aussen drang.

Bei der weiteren Durchsicht konnte ich letztendlich aufatmen, denn die anderen Komponenten sind nicht beschädigt, so dass das Problem mit einem Dichtsatz für rund fünf Euro behoben werden kann.

Die Ursache für die zerstörte Dichtung bleibt für mich weiter im Unklaren, denn das Setup ist gut abgestimmt und die Zündung ordentlich abgeblitzt. Vielleicht hat ja jemand eine Idee? Ab in die Kommentare damit!

Übrigens: Die V50 gibt es in der nächsten Woche auch im Video zu sehen. Ich hab mir ganz was leckeres für die Kleine bestellt und zeige den Einbau in einem neuen Video! Eine weitere gute Nachricht für alle, die gern meine Videos schauen, ich habe letzte Woche ein 45-minütiges Video fertig gestellt, dass es ebenfalls in den nächsten Wochen zu sehen geben wird.

geschrieben von Frank in Allgemein,Technik und hat Comments (3)

SIP Road 2.0 Einbau mit Video

Mehr Leistung aus 2-Takt-Motoren heraus zu holen ist nicht besonders schwierig. Es gibt jede Menge Umbaukits, die leicht zu verbauen sind. Die allerleichteste Variante der Leistungssteigerung ist allerdings der Auspuff. Mit wenig Aufwand hat man sofort mehr Leistung anliegen. Das Angebot an Auspuffanlagen ist riesengroß und reicht von optisch dezent bis extrem ausgefallen.

Besonders beliebt sind optisch dezente Anlagen, die auf den ersten Blick nicht auffallen, aber trotzdem mehr Kraft in den Roller bringen. Der beste Auspuff für alle die es unauffällig mögen, ist derzeit der SIP Road 2.0. Der Auspuff ist in der Version 1.0 schon länger im Programm hat viele durch Sound, Leistung und Verarbeitung überzeugt. Die Version 2.0 ist die überarbeitete Version des 1.0 und bringt einige Neuigkeiten:

  • Optimierung der Leistungskurve zur Behebung von Ganganschlussproblemen
  • Spannungsfreie Aufhängung durch optionale Federmontage
  • Satte 1,8 PS Leistungsplus auf der PX 200

Ich selbst fahre den 1.0 schon seit einigen Monaten unter meiner PX 80 (125er-Umbau) und bin damit sehr zufrieden. In dem Video unten zeige ich den Einbau des SIP Road in eine PX 80. Der Umbau ist kein großer Akt, aber es gibt eben doch ein paar spezielle Kleinigkeiten, die es zu beachten gibt und die ich Euch im Video zeige. Ein Punkt, der nicht im Video gezeigt wird ist die korrekte Bedüsung, die im Fall eines Umbaus von Nöten ist. Die Bedüsung richtet sich nach Eurem individuellen Setup, so dass man keine generellen Hinweise geben kann, welche Düsen zu verwenden sind!

Hier geht es zum Auspuff bei SIP

 

geschrieben von Frank in Technik,Videos und hat Comments (9)

VSP Road versus ETS Banane

Bei meinem Umbau der PK125S habe ich auf Grund der hochwertigen verbauten Komponenten auf einen VSP Road als Auspuffanlage gesetzt.

Ich bin jetzt kürzlich auf zwei Prüfständen (VDT-Scooterrun in Halbemond und GVD in Herten) gewesen. Beide Prüfungen kamen auf 13,6 PS am Hinterrad. Ein ordentliches Ergebnis, wie ich finde. Man kann gut erkennen, dass der VSP bei hohen Drehzahlen nochmal richtig Dampf macht und seine Leistung voll entfaltet. Ein drehzahlgieriger Zylinder wie der Malossi 136 sorgt dafür, dass man in diese Bereiche auch tatsächlich vordringen kann. Auf beiden Prüfständen wurde mir gesagt, dass die Leistung sich erwartungsgemäß für das Setup entfaltet und so absolut ok ist. In Halbemond habe ich jedoch den Tipp bekommen, es doch einmal mit einer ETS Banane als Auspuff zu versuchen.

Dezentere Optik bei der ETS-Banane

Weil der VSP-Road sowieso schon an den Aufhängen abgerissen war, entschloss ich mich also, statt sofort zu reparieren erst einmal die ETS-Banane zu kaufen, um es damit zu probieren. Das Ergebnis konnte ich mir bei den GVD direkt am SCK-Prüfstand ansehen. Der VSP Road brachte wieder seine 13,6 PS. Danach habe ich sofort die ETS-Banane unter den Roller geschraubt und bin wieder auf den Prüfstand gefahren. Das Ergebnis hat mich ein wenig verwundert und auch sehr erfreut, denn die ETS-Banane bringt schon früher, wenn auch nur minimal mehr Leistung. Der Geräuschpegel ist weitaus geringer und im Gegensatz zum aggressiven VSP Road ist die Optik dezent. Read more… «VSP Road versus ETS Banane»

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