Franks Vespagarage

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Fahren statt einmotten! Mach Deine Vespa fit für den Winter! (Mit Video)

Den Roller im Winter stehen lassen kann ja jeder! Ein paar Tipps, wie man seinen Roller einmotten kann, findest Du HIER. Auch wie man ihn wieder erweckt habe ich schon einmal beschrieben.

In diesem Jahr hab ich viel Zeit und Geld in meine PX gesteckt:

Bei so viel Arbeit ist es ja klar, dass ich auch fahren möchte. Dummerweise ist das Wetter inzwischen schlechter und das Fahren ist keine große Freude. Mein festes Vorhaben war, mich trotz allem mit langer Unterhose, Regenhose und dicken Handschuhen täglich durch den Winter zur Arbeit zu quälen. Sehr ambitioniert, aber durchaus machbar.

Tucano Urbano Beinschutz

Tucano Urbano Beinschutz

Nun war ich vor kurzem in Paris und habe dort wenige klassische Roller, dafür aber umso mehr Piaggio MP3 gesehen. Viele dieser MP3 hatten, ebenso wie Roller anderer Marken, einen Beinschutz der Marke Tucano Urbano.

Grundsätzlich ist mir die Marke ein Begriff, denn im letzten Jahr habe ich mir ein paar am Lenker montierbare Handschuhe dieser Marke zugelegt, die ich aber letztendlich nie montiert habe. Dass „Tucano Urbano“ aber so groß ist, hätte ich nicht erwartet. Ca. 50% der Pariser Roller haben einen Beinschutz dieser Marke.

Zugegeben, es sieht nicht besonders toll aus, wenn man mit einer Decke auf dem Schoß durch die Gegend fährt. Für die Pariser ist dies aber ganz offensichtlich gar kein Problem, denn ein Roller ist dort mehr Gebrauchsgegenstand als hier bei uns.

Wer auch im Winter täglich Roller fahren will oder muss, der will sich irgendwie vor Regen und Kälte schützen und dafür ist der Beinschutz einfach genial. Die Montage ist echt kinderleicht, ein paar Gurte am Beinschild und unter dem Trittblech reichen für einen guten Sitz aus. An den Seiten kann, bzw. muss man den Beinschutz aufpusten, um ein Flattern des Schutzes zu verhindern.

Wenn man den Roller abgestellt hat, dann kann man die zweite Funktion des Tucano Urbano Beinschutzes nutzen. Man legt den Beinschutz über die Sitzbank, zieht die integrierte Erweiterung raus und kann die Sitzbank vor Regen schützen. So kann man seinen Roller unterwegs draussen stehen lassen, ohne beim Losfahren einen nassen Hintern zu bekommen.

Wer Angst hat, dass der Beinschutz gestohlen werden könnte, der benutzt die eingebaute Metallschlaufe des Beinschutzes. Mit einem Schloss kann man Beinschutz und Roller zusammenketten oder irgendwo anschließen, so dass Diebe zumindest keinen heilen Beinschutzes mitnehmen werden.

Super ist auch das eingearbeitete Kunstfell, das während der Fahrt warm hält. Ob man es glaubt oder nicht: Selbst bei Minusgraden hat man keine kalten Beine und wird definitiv nicht nass. Die Oberfläche des Beinschutzes besteht aus  100% wasserdichtem Gewebe. Da kommt kein Tropfen durch.

Tucano Urbano Handschuhe

Tucano Urbano Handschuhe

Die Handschuhe werden fest am Lenker montiert. Die Montage ist wieder denkbar einfach und im Video zu sehen. Die Lenkerstulpen sind 100% wasserdicht und lassen keine kalte Luft durch. Selbst bei Minusgraden bekommt man keine kalten Finger und bei der Ankunft muss man keine nassen Handschuhe mit sich herumschleppen. In der Funktionalität hat man keinerlei Einschränkungen. Kupplung und Bremse lassen sich gut bedienen. Einzig die Bedienung der Blinker muss etwas geübt werden, denn durch die Handschuhe hat man plötzlich einen „dicken Daumen“

Fazit:

Der Pariser ist nicht blöde: Mit Beinschutzes und Handschuhen hat man im Herbst und Winter den unschlagbaren Vorteil in normaler Straßenkleidung und Regenjacke trocken und warm von A nach B zu kommen. Während man sonst nasse Regenklamotten mit sich rumschleppt und diese jedes mal umständlich an- und ausziehen muss, fährt man mit den Handschuhen und dem Beinschutz
einfach los. Man ist vor Kälte und Nässe optimal geschützt und kann auch im Winter seinen Roller genießen.

Dass so ein Beinschutz und fest montierte Handschuhe nicht gerade klasse aussehen, ist klar. Aber in nassen Klamotten und in Regenhose sieht man auch nicht gerade toll aus. Hier schlägt der Praxiswert die leicht schräge Optik.

Michelin City Grip Winter

Winterreifen Michelin City Grip

Wenn man bei Minusgraden fahren will, dann muss man Winterreifen haben. Es besteht für ALLE Fahrzeuge bei der entsprechenden Witterung Winterreifenpflicht. Also auch bei Rollern. Viele schmunzeln, wenn ich ihnen erzähle, dass ich Winterreifen auf dem Roller habe, aber es bringt wirklich was. Zum einen ist das Profil des Michelin City Grip für die fast ständige Strassennässe im Herbst besser als das eines Sommerreifens, zum anderen ist die Mischung des Reifens weicher, so dass er bei Kälte nur bedingt aushärtet. Bei Schnee und Matsch greifen die eingearbeiteten Lamellen besser in der Untergrund. Das kennt jeder von seinem Auto. Winterreifen machen daher einen riesigen Unterschied. Eine gute Investition, denn besonders teuer sind Rollerreifen ja wirklich nicht.

Zuverlässig und günstig bekommt man die Reifen und insbesondere den Michelin City Grip Winter bei SIP. Am besten nimmt man neue Felgen und Schläuche gleich mit dazu. Das erleichtert einem die Rückmontage im Frühjahr wesentlich. Einfach die alte Felge mit den Winterreifen abbauen und die Felge mit Sommerreifen wieder aufziehen. Diese Arbeit hat man in wenigen Minuten erledigt.

Auf einer PX fahre ich dieses Jahr zum ersten mal Winterreifen, und bemerke jetzt schon einen großen Unterschied. Bei Temperaturen zwischen 0 und 7 Grad und stetigem Regen hat sich der Michelin City Grip Winter bereits gut bewährt. Selbst plötzlich auftretende tiefere Pfützen und wassergefüllte Spurrinnen bringen den Reifen nicht aus der Ruhe. Das grobe Profil, das trotzdem ruhig läuft und das Wasser gut ableitet, sorgt für ein sicheres Fahrgefühl.

Fazit:

Gerade in der kalten Jahreszeit, in der man oft dem Regen ausgesetzt ist, macht sich ein guter Winterreifen stark bemerkbar, weil er das Wasser besser verdrängt und bei kalten Temperaturen trotzdem weich bleibt. Wer im Herbst und Winter fahren will, der sollte auf jeden Fall auf den  Michelin City Grip Winter umrüsten. Absolut empfehlenswert

 

Fluid Film Rostschutz

Streusalz verursacht Rost an der Vespa

Im Winter wird auf vielen Straßen Streusalz verwendet. Bekanntermaßen sind Feuchtigkeit und Salz nicht gerade die Freunde unserer geliebten Blechroller. Wer im Winter und im Herbst fährt, der setzt seinen Roller natürlich einer ganz anderen Belastung aus, als ein garagenparkender Schönwetterfahrer. Ein wenig vorausschauende Pflege ist daher durchaus angebracht.

Sinnvoll ist die Behandlung des Unterboden, der Hohlräume und des Rahmes oberhalb des Motors mit Fluid Film

. Ich bin kürzlich auf dieses geniale Zeug aufmerksam geworden und kann es nur weiterempfehlen. Fluid Film

ist eine Art Kriechöl mit rostlösender und schmierender Wirkung. Zudem hat Fluid Film die besondere Eigenschaft dauerhaft zu haften, nicht zu verdunsten und auch gegen Salzwasser beständig zu sein.

Um einen guten Schutz herzustellen ist es daher sinnvoll, den Roller an den gefährdeten Stellen gut einzusprühen und diese Behandlung zum Jahreswechsel zur Sicherheit zu wiederholen.

Fazit:

Die erhöhte Feuchtigkeitsbelastung und die Verwendung von Streusalz nagen am Blechkleid unserer Vespas. Vorbeugender Rostschutz mit Fluid Film lässt einen sorglos durch den Winter fahren.

Hat Dich der Artikel zum Fahren im Winter ermutigt? Fährst Du sowieso im Winter, auch ohne besondere Einrichtungen am Roller? Hast Du Erfahrungen mit den angesprochenen Artikeln gemacht? Dann nutze die Kommentarfunktion um anderen zu helfen!

 

Wie ist es bei Dir? Mottest Du ein oder fährst du den Winter durch?

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Linktipps:

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geschrieben von Frank in Allgemein,Technik und hat Comments (7)

Kaufberatung Vespa

Wer sich in die Vespa und das dazugehörige Lebensgefühl erst einmal verliebt hat, der möchte auch schnellstmögliche eine Vespa besitzen. Bis auf die Vespa PX 125 wird aktuell kein klassisches Modell mehr als Neufahrzeug angeboten, so dass die neue „Freundin“ gebraucht gekauft werden muss. Wie bei allen Fahrzeugen, die ein paar Jährchen auf dem Buckel haben, ist auch bei der Vespa beim Kauf Vorsicht geboten. Noch lang nicht alles, was glänzt und frisch im Lack ist, ist auch wirklich gut. Um vor dem Kauf bereits ein wenig zu wissen worauf man achten kann, ist es ratsam diese Kaufberatung zu lesen.

Allgemeine Hinweise:

Die Bewertung einer Vespa ist eine schwierige Sache. Vielen Faktoren bestimmen den Preis:

  • Modell
  • Pflegezustand
  • Baujahr
  • Jahreszeit
  • Standort des Fahrzeugs
  • Allgemeines aktuelles „Vespa-Interesse“
  • Fachkunde des Verkäufers
  • und vieles mehr

Diese Kaufberatung gibt daher keine Preisvorschläge, sondern gibt Hinweise auf Besonderheiten der Vespa auf die man bereits beim Kauf achten kann um nicht später von einer Flut von Reparaturen und Instandsetzungen überrascht zu werden. Die einzelnen Bauteile, die in dieser Kaufberatung angesprochen werden, sind verlinkt, so dass man in etwa abschätzen kann, was das Ersatzteil kostet, sollte es defekt sein. Zu den Kosten für das entsprechende Teil kommen natürlich noch eventuelle Arbeitskosten und die Kosten für teilweise benötigte Spezialwerkzeuge, die man für die Arbeit benötigt, hinzu.

Vespa V50 gelb Trapezlenker

V50 in guter Optik

Mein Ratschlag an jeden, der eine Vespa kaufen will: Geht nicht allein zum Verkäufer. Nehmt eine zweite Person mit. Im besten Falle ist das jemand, der etwas Ahnung von Vespa oder Kraftfahrzeugen im Allgemeinen hat. Teilweise ist es aber auch ganz nützlich, jemanden dabei zu haben, der die Vespabegeisterung nicht allzu sehr teilt, so dass dieser einen auf den Boden der Tatsachen zurück holen kann.

Zur Besichtigung des Wunschobjekts nicht unbedingt den Ausgehanzug anziehen. Es kann schon sein, dass man sich bei der tiefergehenden Begutachtung des Roller etwas schmutzig macht. Lappen, Handschuh und eine kleine Taschenlampe um  dunkleren Ecke unter dem Rahmen und im Tank ausleuchten zu können, sind empfehlenswert.

Alle Hinweise die diese Kaufberatung gibt, beziehen sich auf oberflächlich sichtbare Dinge. Es ist nicht möglich, bei einem Kauf in das Innere eines Motors zu sehen. Man muss allerdings sagen, dass es wirklich sehr schwer ist, einen Motor so zu zerstören, dass er nicht mehr reparabel ist. Es lässt sich also festhalten:  Auch wenn der Motor nicht läuft, irgendwie bekommt man das immer wieder hin.

Die vollständige Kaufberatung gibt’s mit Klick auf „Weiterlesen“
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geschrieben von Frank in Allgemein,Technik und hat Comments (2)