Franks Vespagarage

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www.Seansand.de „T-Bag“ – Die optimale Vespa-GTS-Tasche

Sea and Sand Vespatasche

Sea and Sand Vespatasche

Egal ob im Alltag, beim Wochenendtrip oder auf der Reise: Auf der Vespa hat man immer zu wenig Platz. Zwar bietet einem die GTS ein Helmfach, aber auch dieses ist so knapp bemessen, dass es ruck zuck voll ist. Vom „Handschuhfach“ reden wir mal gar nicht, denn dieses ist ein Handschuhfach im wahrsten Sinne des Wortes. Außer einem Paar Handschuhe passt dort nichts hinein.

Mehr Sicherheit bei Gepäck auf dem Roller

Es gibt zwar Lösungen, wie z.B. Gepäckträger vorn und hinten, der große Nachteil ist jedoch, dass sie meistens dauerhaft montiert bleiben, weil man sie eben nicht schnell wieder abnehmen kann. Gepäckträger haben außerdem den großen Nachteil, dass sie den Fahrzeugschwerpunkt nach oben verlagern. Dadurch wird das Fahrzeug unhandlicher und schlechter zu kontrollieren. Das völlig andere und insbesondere schlechtere Fahrverhalten, wenn man schwere Gegenstände auf dem Gepäckträger hat, kann den ungeübten Transporteur schnell mal in eine wackelige Position bringen.

Hinzu kommt das GTS-typische Lenkerflattern. Wer zu viel hinten auf den Gepäckträger geladen hat und nur leichte Lenkerendengewichte montiert hat, wird mit starken Flattern am Lenker bestraft. Gerade auf längeren Strecken ein sehr unangenehmer und auch gefährlicher Aspekt.

Schulterriemen für leichtes Tragen

Schulterriemen für leichtes Tragen

Ich selbst habe die GTS als Ergänzung zu meinen klassischen Rollern. Ich brauche sie, um damit problemlos auf weiteren Touren auch mal schneller  fahren zu können. Entsprechend habe ich dann auch einiges an Gepäck dabei, das ich vor dem T-Bag regelmäßig in Gepäckrollen verpackt habe. Die sind zwar wasserdicht, aber sie haben eben den besagten Nachteil, dass sie auf dem Gepäckträger verzurrt werden müssen und neben der Gewichtsverlagerung nach oben sorgen die Zurrgurte auch dafür, dass der Inhalt der Gepäckrolle verknittert. Mit dem T-Bag ist das kein Problem. Das Gewicht verlagert sich nach unten und in den T-Bag können die mitgeführten Sachen locker hineingelegt werden.

Einfache Befestigung am Roller

Ein großer Pluspunkt des T-Bags ist die Befestigung am Roller. An den Plastikabdeckungen am Beinschild werden lediglich zwei Schrauben gegen mitgelieferte Kugelkopfschrauben ausgetauscht. Am T-Bag befinden sich die entsprechenden Gegenstücke, die einfach „eingeclippt“ werden. Wem das nicht reicht, der kann den T-Bag zusätzlich mit einem Klettband an der Sitzbank sichern. Nach meinen Erfahrungen ist diese zusätzliche Sicherung nicht wirklich nötig, denn der T-Bag hält auch schon mit den erwähnten „Kugelkopfbefestigungen“ bombenfest.

Während der Fahrt stört der T-Bag den Fahrer in keiner Form. Er sitzt bequem zwischen den Beinen, so dass man ganz normal in seiner gewohnten Sitzposition fahren kann.

Top Verarbeitung

Sea'n'sand-Logo auf dem Deckel

Sea’n’sand-Logo auf dem Deckel

Durch die sorgfältig gearbeiteten Nähte und die gummierten Reissverschlüsse bleibt der Inhalt des T-Bags auch bei einem Regenschauer gut vor Nässe geschützt. Die Verarbeitungsqualität des T-Bag ist sowieso besonderes erwähnenswert. Der T-Bag wird in Deutschland in Kleinserie hergestellt und genügt daher den höchsten Ansprüchen. Der T-Bag ist aus der Vespa-Szene entstanden und daher nicht ein 08/15-Produkt, das einfach nur an die Vespa angepasst wurde.

Pfiffige Rucksackfunktion

Ein besonders pfiffiges Detail ist die Rucksackfunktion des T-Bags. Die Schulterriemen lassen sich in separaten Einschüben verstauen, so dass man sie nur heraus nehmen muss, wenn man den T-Bag wirklich auf dem Rücken tragen will. So kann man selbst schwere Gegenstände, wie z.B. Getränke ohne weiteres zuerst auf dem Roller und dann quer durch die Dünen zum Strand transportieren.

Das Raumwunder T-Bag bietet im Inneren so viel Platz, dass er auch beim Einkaufen ein guter Freund ist. Im Laden als Rucksack verwendet und auf dem Roller dann wieder direkt sicher montiert bringt man mit dem T-Bag alle Einkäufe sicher und bequem mit der Vespa nach Hause.

Funktionelles Design

Das Design des T-Bags ist relativ schlicht. Er bietet zwei Zusatztaschen, wobei die eine im Inneren für die Sonnenbrille und die von außen zugängliche Tasche für z.B. das Portemonnaie bestimmt ist. Durch das schlichte Design kann die Tasche allerdings ihre wesentlichen Vorteile, nämlich die eines Raumwunders zu 100% ausspielen. Mit einem Fassungsvermögen von 28 Litern und Abmessungen von  B 39 x H 40 T 28 cm passt wirklich alles, was ein Rollerfahren braucht, in diese Tasche.

Weitere Informationen zum T-Bag findet Ihr auf der Herstellerseite www.seansand.de

 

geschrieben von Frank in Allgemeines GTS und hat No Comments

Klappbare Sport-Bremshebel von bgm

Meine Vespa ist mir im Original etwas zu langweilig. Statt original mag ich es lieber sportlich und „aggressiv“. Schwarz passt da immer und weil ich beabsichtige, alle Chromteile an meiner GTS zu verbannen, habe ich mich für Sporthebel von bgm entschieden.

Unter dem Label bgm vertreibt scooter-center.com hochwertige Zubehörteile für klassische und moderne Vespas. Relativ neu sind jetzt die Sporthebel, die neben einer völlig neuen Optik weitere Zusatzfeatures bieten.

Zum einen lassen sich die Hebel individuell verstellen und damit der persönlichen Griffweite anpassen und zum anderen sind die Hebel klappbar.

In sechs verschiedenen Stufen kann man den Abstand der Hebel zum Griff verändern, so dass der Druckpunkt, an dem die Bremswirkung einsetzt optimal eingestellt werden kann. Die Hebel lassen sich außerdem nach oben abklappen. Diese Funktion liegt aktuell sehr im Trend. Einerseits soll dies die Verletzungsgefahr im Falle eines Unfalls verringern, zum anderen hat man so die Möglichkeit, die Hebel hochzuklappen, sollte es beim Rangieren mal ganz eng werden.

Letztendlich ist diese Funktion für mich aber nicht entscheidend, aber „was man hat, das hat man“.

Wichtiger ist für mich die Optik. Die Hebel sind aus den vollen gearbeitet und entsprechend stabil und wertig. Die Hebel wirken trotz der Verstellmöglichkeit und des Scharniers zum Abklappen extrem robust. Die Verarbeitung und die Optik unterstreichen den sportlichen Eindruck.

Im Praxistest zeigen die Hebel, dass man eine völlig neue Greifposition hat. Man greift automatisch weiter an den Lenkerenden, da man andernfalls nicht in die Mulden, sonder auf die Verstelleinheit greift, so dass man keine eben Fläche zum Greifen hat. Generell ist das kein Problem, aufpassen müssen nur diejenige, die wie ich Lenkerendenspiegel montiert haben, denn diese verhindern, dass man weiter an das Lenkerende greifen kann.

Zu bekommen sind die Hebel über amazon.de oder direkt bei Scooter-center.com!

Im Video zeige ich euch, wie kinderleicht die Hebel gewechselt werden könne, so dass jeder Laie die Teile innerhalb einer halben Stunde sicher verbaut hat!

geschrieben von Frank in Allgemein,Allgemeines GTS,Technik,Videos und hat No Comments

TomTom Vio – Navigieren auf der Vespa

TomTom Vio

Tom Tom Vio

Navigation auf der Vespa ist ein Thema, mit dem sich die meisten schon einmal auseinander setzen mussten. Mittlerweile hat fast jeder ein Smartphone, mit dem sich Navigieren lässt. Das Problem ist meistens nur, dass man das Telefon irgendwie befestigen muss um die Anzeige vernünftig zu sehen. Denkbare Lösungen gibt es viele, eine wirklich befriedigende ist mit bislang aber nicht untergekommen.

Auf dem Markt gibt es Navigationsgeräte, die speziell für Motorräder konzipiert sind, allerdings sind diese meist sehr teuer und klobig. TomTom hat jetzt ein Navi auf den Markt gebracht, das speziell für den Einsatz am Roller gedacht ist. Ich habe mir so ein TomTom Vio mal zugelegt.

Das Vio ist kein Navigationsgerät im eigentlich Sinne. Tatsächlich ist es ein zusätzlicher Bildschirm für das Smartphone. Mit dem Gerät allein kann man also nichts anfangen. Die erforderliche Software ist sowohl für Android, als auch für iOs kostenfrei im Appstore zu laden.

Befestigung am Spiegel

Sehr gut gelöst die Anbringung am Roller. Mit dem Gerät werden zwei Halterungen geliefert, welche die Montage an der Spiegelstange oder am Lenker selbst ermöglichen. Die Halterung für die Spiegelstange ist so gebaut, dass sie sowohl an dünneren, als auch an dickeren Stangen bombenfest hält. Das Gerät lässt sich per Kugelgelenk so ausrichten, dass man einen optimalen Blick auf die Anzeige hat. Insgesamt wirkt die Halterung sehr stabil und wertig. Schade ist, dass man zum Befestigen einen kleinen Inbus-Schlüssel braucht, der nicht mitgeliefert wird.

Das Vio selbst lässt sich mit einer einfachen Drehung mit der Halterung verbinden und auch wieder abnehmen. Dass kein komplizierter Mechanismus von Nöten ist, erhöht den Praxiswert extrem. So ist es möglich, das Gerät schnell abzunehmen, wenn man einen kurzen Zwischenstopp einlegt.

Für diejenigen, die mehr als einen Roller besitzen und die Halterung nicht immer wieder Umschrauben wollen, gibt es die Halterung als Zubehör. So braucht man nur ein Vio und wechselt dieses an den jeweils genutzten Roller

Individualisierung

Das Gerät ist schwarz, aber es gibt für das Vio einige Schutzhüllen, mit der man das Gerät an die Farbe seines Rollers anpassen kann. Diese sind dann entsprechend passend zu den Anzeigefarben, die man wählen kann. Alle gängigen Farben sind erhältlich, sogar ein rosa für die Damen. Die Schutzhüllen sind aus Silikon, schützen letztendlich aber nur das Gehäuse an sich. Das Display kann bei Lagerung im Gepäckfach oder der Jackentasche trotzdem verkratzen. Eine Aufbewahrungstasche für das ganze Gerät ist leider nur als Zubehör erhältlich und schlägt mit 18,49 Euro zu buche. Die Aufbewahrungstasche ist aus meiner Sicht extrem empfehlenswert, denn nur so lässt sich das wertvolle Vio kratzfest lagern.

Bedienung der App und am Vio

Die App ist, wie von TomTom gewohnt, relativ simpel gehalten. Nach dem kurzen bluetooth-Koppelprozess kann man sich für eine Farbe entscheiden, in der die Karte und die Route angezeigt werden.

Sämtliche Einstellungen werden nicht auf dem Vio vorgenommen, sondern in der Smartphone-App. Verfügbare Parameter sind das Erscheinungsbild, also die Anzeigefarben, die Displayhelligkeit, Warntöne, z.B. bei Blitzern und Gefahrenstellen und die Ansagestimmen. Im Bereich Routenplanung lässt sich wählen, ob man eine schnelle, eine kurze oder eine umweltfreundliche Route wählen möchte. Eine Option, die mir hier fehlt ist „schöne Route“. Gerade auf längeren Touren möchte man etwas von der Landschaft sehen und die Fahrt auf der Vespa genießen. Autobahnen lassen sich optional vermeiden, Kraftfahrstraßen jedoch leider nicht. Wer also eine 50er Vespa fährt, wird unter Umständen auf eine Straße geleitet, die er mit seinem Fahrzeug gar nicht befahren darf.

Am Gerät selbst lassen sich keine großen Eingaben vornehmen. Interessant ist hier die Option letzte Ziele oder Kontakte aus dem Telefonbuch anzuwählen. Im Prinzip beschränken sich die Eingabemöglichkeiten auf diese beiden Optionen und die Möglichkeit aus der Karte herauszuzoomen.

Das Display

Das Display ist nur in einer Draufsicht vernünftig ablesbar. Es ist daher wichtig, dass man bei der Montage der Halterung auf dem Roller sitzt. Da man während der Fahrt nie von der Seite auf das Display sieht, ist das also vollkommen in Ordnung. Die Helligkeit ist auch bei Sonneneinstrahlung sehr gut. Auch bei Reflexionen durch Sonnenlicht erkennt man auf dem Vio immer die nächste Anweisung. Per App lässt sich regeln, ob im oberen Bereich die Ankunftszeit, oder die restliche Fahrtdauer angezeigt wird. Eine Anzeige im Wechsel ist auch möglich.

Die Bedienbarkeit ist auch mit einem Handschuh vollständig gegeben. Man muss nicht stark auf dem Vio drücken, sondern es im Prinzip nur berühren. Das Display besteht aus Kunststoff, was vermutlich der Bedienbarkeit mit Handschuh geschuldet ist. Etwas eleganter wäre das ganze mit einer Glasoberfläche.

Anruferanzeige

Auf Grund der bluetooth-Verbindung zum Telefon wird einem angezeigt, wer gerade anruft. Die Option ist ganz nett, für den Fahrbetrieb aber vielleicht nicht ganz so interessant, denn es gibt nur wenige Headsets, die ein Telefonieren mit aufgesetztem Helm und entsprechendem Fahrtwind vernünftig zulassen. Dennoch ist die Funktion gut, weil man auf Grund der Meldung entscheiden kann, ob man kurz anhalten will, um das Telefonat entgegen zu nehmen.

Headset

Apropos Headset: Die App glänzt auch mit einer Sprachausgabe, die einem über einen bluetooth-Kopfhörer die Anweisungen ins Ohr flüstert. Empfehlenswert ist hier ein sehr kleiner Kopfhörer, wie zum Beispiel das VTIN Headset. Natürlich lässt sich auch ein Kabelgebundener Kopfhörer verwenden, nur ist nach meinen Erfahrungen das Kabel störend im Weg.

Kartenmaterial

In der App kann man sich das benötigte Kartenmaterial für ganz Europa runterladen. In der Regel reichen Teilbereiche der Deutschlandkarte, also Nord, Süd, Ost und West. Diese sind jeweils um die 120 MB groß, so dass der Speicher am Telefon nicht unnötig belastet wird.

Bei Deutschland, Österreich und Schweiz braucht man dann schon 790 MB, wobei für die Installation auf dem Telefon 1,59GB zum Installieren benötigt werden. Wer extrem viel Reisen will und ganz Europa auf seinem Gerät braucht, darf 5,59GB auf seinem Gerät freischaufeln und braucht 7,03GB zur Installation der Karte.

Alles in allem eine gute Lösung, dass man nur Teilbereiche laden kann, denn so wird der ohnehin meist schon knappe Gerätespeicher geschont.

Live-Dienste

Auf Grund der Internetverbindung des Telefons versorgt einen das Vio mit Live-Daten über Staus und Verkehrsstörungen. Ob man die Route bei Verfügbarkeit einer schnelleren Strecke wechseln möchte, kann man direkt durch Druck aufs Display am Vio entscheiden.

Akku-Laufzeit

Wie lang der Akku am TomTom und auch am Telefon hält, konnte ich bislang auf Grund der Witterung noch nicht ausprobieren. Sobald ich erste Erfahrungswerte habe, wird nachberichtet!

Fazit:

Das TomTom Vio ist ein simples Navi, das durch seine Form ideal optisch an die meisten Motorroller passt. Die Halterung ist gut durchdacht, so dass ein schnelles Abnehmen des Navis ohne Probleme möglich ist. Es ist hauptsächlich für Leute geeignet, die ihren Roller in der Stadt über kurze Distanzen bewegen. In Bezug auf die weiteren Strecken fehlt dem TomTom Vio die Funktion „schöne“ oder „kurvenreiche“ Strecken zu auszuwählen. Dafür ist das Gerät jedoch weitaus günstiger als Motorradnavis, die diese Funktionen bietet. Letztendlich hat das Vio einen recht stolzen Preis, der aber durch die gute Funktionalität gerechtfertigt ist.

geschrieben von Frank in Allgemein und hat No Comments

Lenkerendenspiegel für Vespa GTS

An den klassischen Vespas sind Klemmspiegel schon ein „Must-Have“. Das hat auch seinen Grund, denn die großen Spiegel sind einfach hässlich. Nicht nur an den Klassikern, sondern auch an der GTS. Das Aussehen der Spiegel wirkt relativ spießig und wenig sportlich. Deswegen habe ich kürzlich nach einer Alternative gesucht.

Es gibt verschiedene Zubehörspiegel, die universell passend für Motorräder und Roller hergestellt werden, doch sehr oft sind diese Spiegel kitschig, qualitativ schlecht oder beides. Klemmspiegel, wie man sie an den Klassikern verwendet, hab ich gar keine gefunden. Die Erlösung kam erst, als mir die Montana Highsider ins Auge gefallen sind.

Die Spiegel sind extrem hochwertig und verleihen der GTS einen sportlichen Look. Weil sie zudem noch leicht und ohne Beschädigungen am Roller zu montieren sind, sind sie meine erste Wahl.

Montage

Die Montage ist denkbar einfach. Man schraubt die Lenkerendengewichte ab, setzt ein kleines Adapterstück ein, schiebt den Spiegel auf und schraubt alles wieder fest. Die Adapterstücke sind nicht im Lieferumfang enthalten und müssen extra bestellt werden.

Abdeckung Hauptbremszylinder

Die Originalspiegel schauen oben aus der Lenkkopfabdeckung, bzw. aus der Abdeckung des Hauptbremszylinders heraus. Wenn man sie demontiert, hat man genau dort zwei häßliche Löcher, die man auf zwei Arten schließen kann. Die preiswerte Variante sind Abdeckkappen, wie im Video gezeigt. Das ist nicht die optimale Lösung, denn zum Einen passen die Kappen nicht richtig und zum Anderen hat man dann „eine Kappe auf der Kappe“, was optisch nicht viel her macht.

Besser ist die elegante Variante, die natürlich auch teurer ist. In diesem Falle wird die Abdeckung durch eine neue Kappe ohne Löcher ersetzt. Zusätzlich zu den Kosten für die Abdeckung muss man hier aber noch die Lackierarbeit rechnen, denn bei SIP sind diese Kappen nur unlackiert erhältlich.

Montagevariante

Im Video zeige ich Euch, dass ich die Spiegel nach oben abstehend anbaue. Natürlich kann man die Spiegel auch nach unten zeigend montieren. Nur ist dann leider die Sicht eingeschränkt.

Positiver Effekt auf Lenkerflattern

Bei der GTS hört man oft davon, dass bei bestimmten Geschwindigkeiten der Lenker flattert. Dieses Problem hatte ich vor der Montage der Spiegel auch. Man konnte den Lenker nicht loslassen, sofort find alles gefährlich an zu flattern. In vielen Fällen sorgen GTS-Besitzer durch schwerere Gewicht für Abhilfe. Die Montage der Spiegel erzielen einen ganz ähnlichen Effekt. Das zusätzliche Gewicht der Spiegel und das Wandern der Gewichte nach Außen verstärken den Ausgleichseffekt und das Flattern hat ein Ende.

Ein wirklich positiver Nebeneffekt, der die Entscheidung leichter macht.

Vergleich Original / Montana

Erst einmal sehen die Montana-Spiegel ziemlich klein aus. Tatsächlich sind sie aber nur unerheblich kleiner, so dass man keinen negativen Effekt durch die neuen Spiegel hat. In der Breite hat der Lenker mit den Montanas einen Zuwachs von etwa 4 bis 6 cm. Wie ich finde, ein zu vernachlässigender Wert. Die Sichtverhältnisse nach hinten sind mindestens zu gut wie mit den Originalspiegeln. Man kann sehr gut an sich selbst vorbei sehen und hat den rückwärtigen Verkehr gut im Blick.

Daher kann man sagen: In allen Punkten Gleichstand, das Original verliert dann jedoch klar in Optik und Qualität.

Fazit:

Wer es sportlich und edel mag, der greift bei den Highsider-Montana-Spiegeln zu. Sie sind nicht ganz billig, aber tatsächlich in der Verarbeitung „High-End“! Ein echter Hingucker! Die Spiegel haben ein „E-Zeichen“ und können damit bedenkenlos im Straßenverkehr verwendet werden! Einfacher geht’s nicht!

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Weihnachtsgeschenke für Vespafahrer

Jedes Jahr das selbe: Entweder man will sich selbst etwas zu Weihnachten gönnen oder man soll gegenüber der Verwandschaft Wünsche äußern und es fällt einem nichts ein. Um Euch ein bisschen auf die Sprünge zu helfen habe ich ein paar Ideen zusammengestellt:

Bücher

Hans J. Schneider: "Der Schneider"

„Der Schneider“ ist der Klassiker unter den Werkstattbüchern. In der seit Jahrzenhten erhältlichen Ausgabe für die PK- und PX-Modellen ist genau beschrieben, wie fast alle Reparaturen an der Vespa erledigt werden können. Das Buch gibt es auch für moderne GTS und GTS-Modelle und ist ebenso empfehlenswert wie der Klassiker selbst!

Lutz-Ulrich Kubitsch: "Vespa mi amore"

Wenn man ein Vespabuch haben möchte, dann sollte es doch dieses sein. Auch schon seit Jahren erhältlich und voller Bilder zur Modellgeschichte, Technik und interessante Fakten.

Tobi Dahmen: "Fahrradmod"

Bekanntermaßen ist Vespafahren nicht nur die Fortbewegung mit dem Motorroller, sondern für sehr viele Leute ein Teil einer Szene, die sich mit Musik, Kleidung und Lifestyle auseinander setzt. Spätestens wer mal einen Scooterrun besucht hat, merkt, dass diese Jugenkultur auch über 40-jährige nicht los gelassen hat und dass der Motorroller und die Freundschaft auch nach Jahrzehnten das Leben bestimmen. Um all das nachvollziehen zu können und um zu verstehen, um was es geht, bietet sich die Graphic-Novel „Fahrradmod“ an. Insider fühlen sich an ihre Jugend erinnert, Außenstehende lernen zu verstehen, um was es beim „Motorroller-Kult“ wirklich geht!

Fahrradmod ist meine TOP-Empfehlung!

Matthew B. Crawford: "Ich schraube, also bin ich"

Schon seit langem auf der Spiegel-Bestsellerliste und immer noch gut. Wer eine Vespa fährt, der muss auch schrauben. Jeder dürfte das wunderbare Gefühl kennen, wenn man die Probleme und Problemchen an seiner Vespa bewältigt hat und dann stolz auf das schaut, was man mit eigenen Händen geschaffen hat. Crawford stellt in diesem Buch Sinnfragen zur modernen Arbeitswelt und feiert das „Selbermachen“. Genau das richtige Thema für jeden Vespaschrauber!

 

Anbauteile

Lenkerendenspiegel Highsider Montana

Sehr begeistert bin ich aktuell von den Highsiderspiegeln. An der GTS sehen die Teile richtig gut aus und bieten einen guten Blick nach hinten. Nicht ganz günstig, aber dafür sehr exklusiv!

Digitaltachos für Klassiker

An den alten Klassikern fehlen in Sachen Tacho so einige Funktionen. Insbesondere der Tageskilometerzähler und die Beleuchtung bei V50 und PKS sind Standardfunktionen die man vermisst. Abhilfe kann man mit den genialen Digitaltachos von SIP schaffen. Viele fahren schon mit den Tachos und jeder den ich kenne, ist hoch zufrieden mit moderner Optik und Funktion!

Faltgarage von Mainroller

Faltgaragen sind häufig nicht an die klassischen Vespa angepasst oder sind qualitativ minderwertig. Mainroller.de hat sich des Problems angenommen und speziell für die Smallframe eine hochwertige Garage fertigen lassen. Zu bestellen direkt bei Mainroller.de

Zierrat und Schnick Schnack

Vespatassen und -becher

Heißen Kaffe in der Garage trinkt man natürlich aus einem zünftigen Vespabecher. Die Auswahl von Forme ist riesengroß. Von kleinen Espressotassen bis hin zum 0,4l Becher ist alles dabei. Ich hab mehrere!

Vespakalender

Endlich mal ein Kalender ohne störende Frauen! Ich finde es ja immer ganz nett gemeint, wenn der Fotograf zwei Dorfschönheiten engagiert und sie auf coole Roller setzt. Aber nett gemeint ist meist das Gegenteil von gut gemacht und von daher finde ich es sehr erfrischend, wenn die unwesentlichen Teile, in diesem Falle die Frauen, weg gelassen werden und der Kalender nur Roller zeigt! Sehr hübsch für Küche und Werkstatt!

T-Shirts

T-Shirts kann man nie genug haben! Sieh Dich mal im Shop um! Riesige Auswahl an Motiven zum fairen Preis

Die meisten der angeführten Links führen zu amazon. So hast Du die Garantie, dass alles noch rechtzeitig zum Fest bei Dir zu Hause landet! Weitere Geschenkideeen? In den Kommentaren hast Du die Möglichkeit Deinen Vorschlag zu machen!

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Pflegemittel für den Vespa-Winterschlaf

Fluid Film Rostschutz

Fluid Film Rostschutz

Jedes Jahr auf’s neue sieht man in den Foren die Frage: „Was soll ich machen, wenn der Winter kommt?“ Die Antwort ist einfach: Den Roller trocken abstellen und fertig! Letztendlich wird fast jeder Roller, der kein technisches Problem hat, im nächsten Frühjahr ohne weiteres wieder anspringen und seinen Dienst machen.

Schöner und besser ist es allerdings, sich die Winterzeit mit ein paar kosmetischen Pflegemaßnahmen zu verkürzen.

Basisreinigung

Als erstes sollte man den Roller mal ordentlich von Dreck befreien. Hierfür bieten sich diverse Autoshampoos an. Ich benutze schon seit Jahren das Shampoo von Sonax. Damit wird der Roller überall, auch von unten, vernünftig gewaschen. Man ist die ersten Dreckpartikel, die bei den späteren Arbeitsgängen Kratzer verursachen können, schon einmal los.

Lackreinigung

Gerade alte und stumpfe Lacke sollte man mit einem vernünftigen Lackreiniger behandeln. Für die normale Pflege nehme ich auch schon seit Ewigkeiten den Sonax-Lackreinger. Stumpfer Lack wird durch den Reiniger ordentlich aufgearbeitet und erhält wieder neuen Glanz. Für schwierigere Fälle greife ich auf Rot-Weiß-Polierpaste zurück. Diese Polierpaste ist ein absoluter Klassiker, der schon seit Generationen bestens seinen Zweck erfüllt und auch in hartnäckigen Fällen den letzten Dreck aus den Poren des Lacks holt. Dass Rot-Weiß Farbpartikel weg schleift, stimmt zwar, aber bevor man den Lack damit wirklich runterpoliert hat, dürften Jahren vergehen. Für mich ist das kein Grund, nicht auf dieses Top-Produkt zurück zu greifen.

Auftragen von Poliermitteln.

Zum Auftragen, bzw. Polieren verwende ich ganz normale Polierwatte. Kürzlich habe ich gelesen oder gehört, dass das nicht mehr zeitgemäß sei, aber eine 2-Takt-Vespa von 1981 ist auch nicht mehr zeitgemäß, von daher passt alles wieder zusammen! Wer es moderner und vermutlich lackschonender mag, der kann Mikrofasertücher verwenden. Ich benutze diese Tücher allerdings nur zum normalen reinigen. Die Anschaffung einer Poliermaschine halte ich bei einer Vespa für eher weniger sinnvoll, weil man doch sehr viele Teilbereiche hat, für die diese Maschinen zu groß sind. Für Beinschild und Seitenbacken mögen diese Maschinen aber durchaus Sinn machen, insbesondere dann, wenn man die Maschine auch für das Auto benutzt.

Konservierung

Egal wie viel man pflegt, meistens hat man doch eine Stelle am Roller, die vom Rost befallen ist. Das ist kein Grund zur Panik, denn gerade in den letzten Jahren sind original lackierte Roller, denen man ansieht, dass sie im Gebrauch waren und die über Gebrauchsspuren verfügen, höher im Kurs als neu lackierte Fahrzeuge. Wichtig ist hier nur, dass man diese Stellen entsprechend konserviert. Das optimalste Produkt, um Rost zu stoppen ist Fertan. Fertan ist seit Jahren bewährt und findet in Oldtimerkreisen höchste Anerkennung. Man entfernt groben Rost und trägt dann Fertan nach Anleitung auf. Die rostige Stelle wird schwarz und man hat für die nächsten Jahre ist Ruhe. Der Rost ist, insbesondere, wenn man einmal im Jahr zu Fertan greift, wirklich gestoppt. Anschließend kann man, ohne weiteres drüber lackieren. Ich bevorzuge es allerdings, die Stellen genau so zu lassen. Das ist nämlich das, was sogenannte „Patina“ ausmacht.

Als weiteres Produkt zum Konservieren des Lacks kann man mein allerliebstes Mittelchen nehmen: Fluid Film! Warum ich davon so begeistert bin? Weil es kein anderes Mittel gibt, das man universeller einsetzen kann. Zum einen löst Fluidfilm wie z.B. WD-40 korrodierte Schrauben ganz problemlos. Gefühlt kriecht Fluidfilm noch besser als WD-40. Außerdem konserviert Fluidfilm extrem gut. Auf blankem Blech aufgetragen behält Fluidfilm sehr lange seine Wirkung. Das liegt daran, dass FluidFilm nicht verdunstet oder verläuft. Es kriecht bis in die letzte Ecke und schützt genau dort. Deswegen benutze ich FluidFilm über den Winter als Konservierungmittel.

Mit einem Mikrofasertuch trage ich das Mittel auf den gereinigten Lack auf. Der dünne Film, den man beim Auftragen erhält, lässt den Lack wunderbar glänzen. Es gibt kein Mittel, dass besser schützt und den Lack besser aussehen lässt, als Fluidfilm. Dies gilt besonders für alte und strapazierte Lacke. Auch an schlecht zugänglichen Stellen kann man Fluidfilm auftragen. Dies ist z.B. interessant, wenn man den Tunnel am Roller konservieren will. Der unwichtigste, aber für mich doch ein wesentlicher Punkt, der mir Freude beim Arbeiten bereitet, ist der gute Geruch. Es gibt einfach kein Mittel in der Werkstatt, das besser riecht als Fluidfilm! Daher ist dieses Mittel meine Top-Empfehlung in Sachen Rollerpflege!

Chrom aufarbeiten und pflegen

Ein weiterer Klassiker, auf denen viele Oldtimer-Fans schwören ist Nevr Dull. Diese Polierwatte gibt es schon seit Jahrzehnten und ist perfekt um Chrom und Metall wieder zu neuem alten Glanz zu verhelfen. Es handelt sich um getränkte Watte, die äußerst ergiebig ist. Es gibt dazu nicht viel zu sagen, nur, dass man Nevr Dull unbedingt braucht, wenn man seine Chromteile gut pflegen will. Bessere Ergebnisse wirst Du mit keinem modernen Mittel erzielen.

Batterieladegerät

Um die Spannung der Batterie über den Winter zu halten, benutzen viele ein Ladegerät, dass die „Erhaltungsladung“ beherrscht. Gute Geräte sind allerdings recht teuer, weswegen ich auf einen derartigen Luxus verzichte. Bei diesem Preis ist es günstiger, alle zwei bis drei Jahre eine neue Batterie zu kaufen und diese dann im Winter jeweils auszubauen und ins Warme zu stellen.

Faltgarage

Egal, ob der Roller in der Garage oder im Freien steht. Eine Faltgarage ist immer empfehlenswert. Ich habe schon so einige ausprobiert und auch die Modelle namhafter Hersteller zerreißen sehr schnell. Gerade bei Sonnenschein wird der Stoff porös und die Garage reißt. Ein Fall für die Mülltonne. Deshalb sollte man schon ein paar Euros in die Hand nehmen und auf Qualität setzen. Die Faltgarage von Mainroller, die es in einer speziell für Smallframe-Modelle angepassten Version gibt, ist hier die klare Empfehlung. Ich benutze sie auch bei mir und bin von der Qualität und der Passform sehr angetan. Schaut Euch das Teil bei Mainroller.de mal an!

 

Fazit:

Es sind regelmäßig gerade die klassischen Mittel, wie Rot-Weiß, Nevr Dull oder Fluidfilm, die auch heute noch ungeschlagen sind. Wer regelmäßig seinen Roller pflegt, wird trotz magerer Piaggio-Qualität ewig und drei Tage Spaß an gutem Blech haben!

Habt Ihr andere Erfahrungen oder Tipps, die hier nicht aufgeführt sind? Kommentiert unterhalb des Artikels! Andere nutzen danken es Euch!

Weitere Tips für den Winter gibt’s in diesen Videos:

Und hier: Vespa fahren im Winter! oder hier: Winterreifen für die Vespa!

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