Franks Vespagarage

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Alles zum Thema Allgemeines GTS

www.Seansand.de „T-Bag“ – Die optimale Vespa-GTS-Tasche

Sea and Sand Vespatasche

Sea and Sand Vespatasche

Egal ob im Alltag, beim Wochenendtrip oder auf der Reise: Auf der Vespa hat man immer zu wenig Platz. Zwar bietet einem die GTS ein Helmfach, aber auch dieses ist so knapp bemessen, dass es ruck zuck voll ist. Vom „Handschuhfach“ reden wir mal gar nicht, denn dieses ist ein Handschuhfach im wahrsten Sinne des Wortes. Außer einem Paar Handschuhe passt dort nichts hinein.

Mehr Sicherheit bei Gepäck auf dem Roller

Es gibt zwar Lösungen, wie z.B. Gepäckträger vorn und hinten, der große Nachteil ist jedoch, dass sie meistens dauerhaft montiert bleiben, weil man sie eben nicht schnell wieder abnehmen kann. Gepäckträger haben außerdem den großen Nachteil, dass sie den Fahrzeugschwerpunkt nach oben verlagern. Dadurch wird das Fahrzeug unhandlicher und schlechter zu kontrollieren. Das völlig andere und insbesondere schlechtere Fahrverhalten, wenn man schwere Gegenstände auf dem Gepäckträger hat, kann den ungeübten Transporteur schnell mal in eine wackelige Position bringen.

Hinzu kommt das GTS-typische Lenkerflattern. Wer zu viel hinten auf den Gepäckträger geladen hat und nur leichte Lenkerendengewichte montiert hat, wird mit starken Flattern am Lenker bestraft. Gerade auf längeren Strecken ein sehr unangenehmer und auch gefährlicher Aspekt.

Schulterriemen für leichtes Tragen

Schulterriemen für leichtes Tragen

Ich selbst habe die GTS als Ergänzung zu meinen klassischen Rollern. Ich brauche sie, um damit problemlos auf weiteren Touren auch mal schneller  fahren zu können. Entsprechend habe ich dann auch einiges an Gepäck dabei, das ich vor dem T-Bag regelmäßig in Gepäckrollen verpackt habe. Die sind zwar wasserdicht, aber sie haben eben den besagten Nachteil, dass sie auf dem Gepäckträger verzurrt werden müssen und neben der Gewichtsverlagerung nach oben sorgen die Zurrgurte auch dafür, dass der Inhalt der Gepäckrolle verknittert. Mit dem T-Bag ist das kein Problem. Das Gewicht verlagert sich nach unten und in den T-Bag können die mitgeführten Sachen locker hineingelegt werden.

Einfache Befestigung am Roller

Ein großer Pluspunkt des T-Bags ist die Befestigung am Roller. An den Plastikabdeckungen am Beinschild werden lediglich zwei Schrauben gegen mitgelieferte Kugelkopfschrauben ausgetauscht. Am T-Bag befinden sich die entsprechenden Gegenstücke, die einfach „eingeclippt“ werden. Wem das nicht reicht, der kann den T-Bag zusätzlich mit einem Klettband an der Sitzbank sichern. Nach meinen Erfahrungen ist diese zusätzliche Sicherung nicht wirklich nötig, denn der T-Bag hält auch schon mit den erwähnten „Kugelkopfbefestigungen“ bombenfest.

Während der Fahrt stört der T-Bag den Fahrer in keiner Form. Er sitzt bequem zwischen den Beinen, so dass man ganz normal in seiner gewohnten Sitzposition fahren kann.

Top Verarbeitung

Sea'n'sand-Logo auf dem Deckel

Sea’n’sand-Logo auf dem Deckel

Durch die sorgfältig gearbeiteten Nähte und die gummierten Reissverschlüsse bleibt der Inhalt des T-Bags auch bei einem Regenschauer gut vor Nässe geschützt. Die Verarbeitungsqualität des T-Bag ist sowieso besonderes erwähnenswert. Der T-Bag wird in Deutschland in Kleinserie hergestellt und genügt daher den höchsten Ansprüchen. Der T-Bag ist aus der Vespa-Szene entstanden und daher nicht ein 08/15-Produkt, das einfach nur an die Vespa angepasst wurde.

Pfiffige Rucksackfunktion

Ein besonders pfiffiges Detail ist die Rucksackfunktion des T-Bags. Die Schulterriemen lassen sich in separaten Einschüben verstauen, so dass man sie nur heraus nehmen muss, wenn man den T-Bag wirklich auf dem Rücken tragen will. So kann man selbst schwere Gegenstände, wie z.B. Getränke ohne weiteres zuerst auf dem Roller und dann quer durch die Dünen zum Strand transportieren.

Das Raumwunder T-Bag bietet im Inneren so viel Platz, dass er auch beim Einkaufen ein guter Freund ist. Im Laden als Rucksack verwendet und auf dem Roller dann wieder direkt sicher montiert bringt man mit dem T-Bag alle Einkäufe sicher und bequem mit der Vespa nach Hause.

Funktionelles Design

Das Design des T-Bags ist relativ schlicht. Er bietet zwei Zusatztaschen, wobei die eine im Inneren für die Sonnenbrille und die von außen zugängliche Tasche für z.B. das Portemonnaie bestimmt ist. Durch das schlichte Design kann die Tasche allerdings ihre wesentlichen Vorteile, nämlich die eines Raumwunders zu 100% ausspielen. Mit einem Fassungsvermögen von 28 Litern und Abmessungen von  B 39 x H 40 T 28 cm passt wirklich alles, was ein Rollerfahren braucht, in diese Tasche.

Weitere Informationen zum T-Bag findet Ihr auf der Herstellerseite www.seansand.de

 

geschrieben von Frank in Allgemeines GTS und hat No Comments

Klappbare Sport-Bremshebel von bgm

Meine Vespa ist mir im Original etwas zu langweilig. Statt original mag ich es lieber sportlich und „aggressiv“. Schwarz passt da immer und weil ich beabsichtige, alle Chromteile an meiner GTS zu verbannen, habe ich mich für Sporthebel von bgm entschieden.

Unter dem Label bgm vertreibt scooter-center.com hochwertige Zubehörteile für klassische und moderne Vespas. Relativ neu sind jetzt die Sporthebel, die neben einer völlig neuen Optik weitere Zusatzfeatures bieten.

Zum einen lassen sich die Hebel individuell verstellen und damit der persönlichen Griffweite anpassen und zum anderen sind die Hebel klappbar.

In sechs verschiedenen Stufen kann man den Abstand der Hebel zum Griff verändern, so dass der Druckpunkt, an dem die Bremswirkung einsetzt optimal eingestellt werden kann. Die Hebel lassen sich außerdem nach oben abklappen. Diese Funktion liegt aktuell sehr im Trend. Einerseits soll dies die Verletzungsgefahr im Falle eines Unfalls verringern, zum anderen hat man so die Möglichkeit, die Hebel hochzuklappen, sollte es beim Rangieren mal ganz eng werden.

Letztendlich ist diese Funktion für mich aber nicht entscheidend, aber „was man hat, das hat man“.

Wichtiger ist für mich die Optik. Die Hebel sind aus den vollen gearbeitet und entsprechend stabil und wertig. Die Hebel wirken trotz der Verstellmöglichkeit und des Scharniers zum Abklappen extrem robust. Die Verarbeitung und die Optik unterstreichen den sportlichen Eindruck.

Im Praxistest zeigen die Hebel, dass man eine völlig neue Greifposition hat. Man greift automatisch weiter an den Lenkerenden, da man andernfalls nicht in die Mulden, sonder auf die Verstelleinheit greift, so dass man keine eben Fläche zum Greifen hat. Generell ist das kein Problem, aufpassen müssen nur diejenige, die wie ich Lenkerendenspiegel montiert haben, denn diese verhindern, dass man weiter an das Lenkerende greifen kann.

Zu bekommen sind die Hebel über amazon.de oder direkt bei Scooter-center.com!

Im Video zeige ich euch, wie kinderleicht die Hebel gewechselt werden könne, so dass jeder Laie die Teile innerhalb einer halben Stunde sicher verbaut hat!

geschrieben von Frank in Allgemein,Allgemeines GTS,Technik,Videos und hat No Comments

Lenkerendenspiegel für Vespa GTS

An den klassischen Vespas sind Klemmspiegel schon ein „Must-Have“. Das hat auch seinen Grund, denn die großen Spiegel sind einfach hässlich. Nicht nur an den Klassikern, sondern auch an der GTS. Das Aussehen der Spiegel wirkt relativ spießig und wenig sportlich. Deswegen habe ich kürzlich nach einer Alternative gesucht.

Es gibt verschiedene Zubehörspiegel, die universell passend für Motorräder und Roller hergestellt werden, doch sehr oft sind diese Spiegel kitschig, qualitativ schlecht oder beides. Klemmspiegel, wie man sie an den Klassikern verwendet, hab ich gar keine gefunden. Die Erlösung kam erst, als mir die Montana Highsider ins Auge gefallen sind.

Die Spiegel sind extrem hochwertig und verleihen der GTS einen sportlichen Look. Weil sie zudem noch leicht und ohne Beschädigungen am Roller zu montieren sind, sind sie meine erste Wahl.

Montage

Die Montage ist denkbar einfach. Man schraubt die Lenkerendengewichte ab, setzt ein kleines Adapterstück ein, schiebt den Spiegel auf und schraubt alles wieder fest. Die Adapterstücke sind nicht im Lieferumfang enthalten und müssen extra bestellt werden.

Abdeckung Hauptbremszylinder

Die Originalspiegel schauen oben aus der Lenkkopfabdeckung, bzw. aus der Abdeckung des Hauptbremszylinders heraus. Wenn man sie demontiert, hat man genau dort zwei häßliche Löcher, die man auf zwei Arten schließen kann. Die preiswerte Variante sind Abdeckkappen, wie im Video gezeigt. Das ist nicht die optimale Lösung, denn zum Einen passen die Kappen nicht richtig und zum Anderen hat man dann „eine Kappe auf der Kappe“, was optisch nicht viel her macht.

Besser ist die elegante Variante, die natürlich auch teurer ist. In diesem Falle wird die Abdeckung durch eine neue Kappe ohne Löcher ersetzt. Zusätzlich zu den Kosten für die Abdeckung muss man hier aber noch die Lackierarbeit rechnen, denn bei SIP sind diese Kappen nur unlackiert erhältlich.

Montagevariante

Im Video zeige ich Euch, dass ich die Spiegel nach oben abstehend anbaue. Natürlich kann man die Spiegel auch nach unten zeigend montieren. Nur ist dann leider die Sicht eingeschränkt.

Positiver Effekt auf Lenkerflattern

Bei der GTS hört man oft davon, dass bei bestimmten Geschwindigkeiten der Lenker flattert. Dieses Problem hatte ich vor der Montage der Spiegel auch. Man konnte den Lenker nicht loslassen, sofort find alles gefährlich an zu flattern. In vielen Fällen sorgen GTS-Besitzer durch schwerere Gewicht für Abhilfe. Die Montage der Spiegel erzielen einen ganz ähnlichen Effekt. Das zusätzliche Gewicht der Spiegel und das Wandern der Gewichte nach Außen verstärken den Ausgleichseffekt und das Flattern hat ein Ende.

Ein wirklich positiver Nebeneffekt, der die Entscheidung leichter macht.

Vergleich Original / Montana

Erst einmal sehen die Montana-Spiegel ziemlich klein aus. Tatsächlich sind sie aber nur unerheblich kleiner, so dass man keinen negativen Effekt durch die neuen Spiegel hat. In der Breite hat der Lenker mit den Montanas einen Zuwachs von etwa 4 bis 6 cm. Wie ich finde, ein zu vernachlässigender Wert. Die Sichtverhältnisse nach hinten sind mindestens zu gut wie mit den Originalspiegeln. Man kann sehr gut an sich selbst vorbei sehen und hat den rückwärtigen Verkehr gut im Blick.

Daher kann man sagen: In allen Punkten Gleichstand, das Original verliert dann jedoch klar in Optik und Qualität.

Fazit:

Wer es sportlich und edel mag, der greift bei den Highsider-Montana-Spiegeln zu. Sie sind nicht ganz billig, aber tatsächlich in der Verarbeitung „High-End“! Ein echter Hingucker! Die Spiegel haben ein „E-Zeichen“ und können damit bedenkenlos im Straßenverkehr verwendet werden! Einfacher geht’s nicht!

geschrieben von Frank in Allgemeines GTS und hat No Comments

SIP-Tacho für Vespa GTS

Die SIP-Tachos für klassische Vespas kennen wir jetzt ja schon seit einigen Jahren. Durch den vergrößerten Funktionsumpfang, der den Nutzen eines klassischen Tachos sinnvoll ergänzt, haben sich die Anzeigegeräte zu einer festen Größe in der Vespaszene entwickelt.

Ich fahre seit einigen Jahren in meiner PX alt einen solchen Tacho und möchte ihn nicht mehr missen.

Jetzt gibt es von SIP auch für die Vespa GTS einen verbesserten Tacho, der mit einigen Zusatzfunktionen und einer cooleren Optik glänzen kann.

Wie auch bei den SIP-Tachos für die Klassiker kann der SIP-GTS-Tacho endlich auch Tageskilometer zählen. Eigentlich eine absolut simple Funktion, die Piaggio selbst hätte integrieren müssen. Da jede Vespa so individuell ist wie ihr Fahrer und mittlerweile auch bei modernen Vespas jeder den Roller nach seinen Vorstellungen optisch herrichtet, wird die Möglichkeit, den Tacho in verschiedenen Farben leuchten zu lassen, viele Vespisti begeistern.

Ganz neu und ganz sicher auch bei den Tachos für die Klassiker wünschenswert ist die Powertest-Funktion. Mit dieser Neuheit lässt sich messen, wie lang die GTS z.B. von 0 bis 100 km/h braucht. Diese Funktion ist besonders für denjenigen interessant, der gern mit Variorollen „spielt“ oder einen neuen Auspuff montiert und die Veränderungen bei den Rollen „schwarz auf weiß“ sehen möchte. Man kann mit dem Powertest sofort am Tacho ablesen, ob und wie viel die Veränderung an der Kraftübertragung oder andere Tuningmaßnahmen gebracht hat, ohne komplizierten Aufwand für die Messung zu betreiben. Meiner Meinung nach DAS Top-Feature an dem neuen Tacho, auch wenn man es nur selten braucht.

Weniger sinnvoll ist aus meiner Sicht der Drehzahlmesser, denn die Drehzahl steht immer im selben Verhältnis zu Geschwindigkeit. Ein Beeinflussung durch Schalten ist an einer Automatik naturgemäß nicht möglich. Letztendlich eine Zusatzfunktion, die keinen echten Nutzen bringt. Im Video kann man sehen, wie schwierig es ist, die Zündspule zu lösen, um dort das Kabel für die Drehzahlfunktion zu montieren. Ich habe deswegen auf die Funktion komplett verzichtet.

Der Einbau der Tachos ist kinderleicht. Es müssen lediglich (erschreckend) wenige Schrauben am Lenkkopf gelöst werden, um den Tacho zu tauschen. Seht Euch am besten selbst im Video an, wie das ganze funktioniert.

Beim Bestellen solltet Ihr unbedingt darauf achten, dass bei den GTS neuerer Baujahre (ab 2014) der Tacho nicht ohne weiteres passt. Du wirst die hintere Lenkkopfabdeckung, in der der Tacho eingefasst ist, neu kaufen müssen. Um sicher zu gehen, welchen Tacho Du brauchst, kann Du dir diese pdf-Übersicht ansehen!

Das größte Manko am Tacho ist allerdings der Preis. Natürlich ist der Tacho groß und modern und bietet nützliche Zusatzfeatures. Trotzdem sind 250,- Euro ein ganzer Batzen Geld, bei dem man sicherlich zweimal überlegt, ob man zugreift oder nicht.

Extrem unwirtschaftlich wird die Sache allerdings für Besitzer neuerer GTS-Modelle ab 2014, denn dann benötigt man, wie erwähnt, die hintere Lenkkopfabdeckung dazu, die noch einmal rund 100,- Euro kostet. Für eine anständige Lackierung des neuen Teils wären dann nochmal so um die 50,- Euro fällig, so dass der komplette Umbau dann ca. 400,- Euro kostet.

Alles in allem ist der Tacho aber in Optik, Funktionsumpfang und Qualität ein Spitzengerät und wenn der Schmerz des hohen Preises erstmal vergessen hat, kann man sich über einen ganz individuellen Look seines Rollers erfreuen.

Bestellen kann man den Tacho direkt bei www.sip-scootershop.com

geschrieben von Frank in Allgemein,Allgemeines GTS,Anleitungen GTS,Technik,Videos und hat Comments (2)

Vespa GTS 300: Wieso flattert mein Lenker?

GTS mit Gepäck

GTS mit Gepäck

Ein klassisches Problem der GTS 300 ist das Lenkerflattern. In einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich fängt der Lenker an, leicht hin und her zu schlagen und das Fahrgefühl wird „merkwürdig“.

Bei meiner GTS 300 habe ich diese Problem in der ersten Zeit wenig bis gar nicht feststellen können. Erst als ich mich mit dem Roller auf den Weg nach England gemacht habe und eine längere Tour mit Gepäck gefahren bin, hatte ich das selbe Problem wie so viele andere GTS-Fahrer. Resultat war ein ungutes Gefühl, dass mir über einige Kilometer, gerade in Verbindung mit regennasser Fahrbahn, den Spaß vermiest hat.

Erst als ich nach rund 2000km Fahrt wieder zu Hause war, habe ich mich näher mit der Problematik beschäftigt. Wie immer wurde das Thema in den einschlägigen Foren von allen Seiten beleuchtet und jeder hatte seine eigene Meinung dazu. Ob jeder seine Methode zur Verbesserung des Problems auch wirklich probiert hat, sei mal dahin gestellt.

Tatsache ist: Auch andere Zweiräder haben ein Lenkerflattern. Die Gründe dafür mögen vielfältig sein. Aber davon ausgehend, dass technisch alles ok ist, beginnend bei den Reifen, der Wuchtung des Rads, endend bei den Stoßdämpfer ist ein Punkt klar: Je weiter das Gewicht nach hinten verlagert ist, desto „leichter“ wird das Vorderrad. Mit einem leichteren Vorderrad verstärkt sich das Lenkerflattern.

Fast alles Hersteller moderner Zweiräder wirken diesem Effekt entgegen, indem sie Lenkerendengewichte verbauen. Genau das tut auch Piaggio.

Bauartbedingt liegt bei der GTS durch den weit hinten eingebauten Motor sowieso schon viel Gewicht im hinteren Bereich. Dadurch wird der vordere Bereich „leicht“ und das Flattern nimmt zu.

Piaggio liefert mit dem Topcase schwerere Lenkerendengewichte, die dem Gewicht des Topcases entgegenwirken. Wer also, so wie ich, eine lange Tour fährt und einen Gepäckträger montiert hat, der braucht, spätestens, wenn man Gewicht auf den Gepäckträger lädt, ebenfalls schwerere Lenkernendengewichte um dem Flattern entgegen zu wirken.

Daher ist die beste Lösung und auch der erste Lösungsansatz bei Lenkerflattern die Montage von schwereren Gewichten. In den allermeisten Fällen hilft diese Maßnahme um das Flattern zu verringern oder ganz zu beseitigen. Erst dann, wenn die Erhöhung der Gewichte keine Verbesserung mit sich bringt, sollte man beginnen tiefer einzusteigen und das Problem an anderen Stellen zu suchen. Wer einen Gepäckträger montiert hat, für den sind schwerere Gewichte am Lenker also definitiv Pflicht.

Um den Bogen zu meiner Englandtour zu schlagen: Ich hatte locker 30 kg auf dem hinteren Gepäckträger. Das Gewicht befand sich dadurch noch hinter dem Hinterrad. Die Hebelwirkung ist wie beim Topcase enorm. Dass die GTS plötzlich komisch fuhr, war also kein Wunder.

Du hast auch Erfahrungen mit Lenkerflattern an Deiner GTS? Benutz die Kommentarfunktion und schreibe, was Dir geholfen hat!

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Wartung an der Vespa GTS 300 selber erledigen

Die Vespa GTS 300 gibt es inzwischen schon seit 2003. Die ersten Roller sind schon in die Jahre gekommen, aber immer noch wertstabil und teuer. Wer eine gebrauchte GTS kauft, der möchte außerhalb der Garantiezeit nicht alles in einer teuren Werkstatt machen lassen. Die Frage ist nur, wann muss welche Inspektion erledigt werden, damit der Roller nach Werksangaben gewartet ist und lange Freude bereitet.

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