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Profiltiefe bei Vespareifen / Winterreifenpflicht

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Wer mit seiner Vespa komfortabel und sicher unterwegs sein möchte, sollte regelmäßig die Reifen kontrollieren. So stellen Beschädigungen oder abgenutzte Profile hohe Sicherheitsrisiken dar. Auch ein falscher Reifendruck ist zu vermeiden, wirkt er sich doch negativ auf den Kraftstoffverbrauch und die Lebensdauer der Pneus aus. Wer als Roller-Besitzer jedoch ein paar einfache Regeln befolgt und die gesetzlichen Bestimmungen kennt, kann seine Vespa lange und sicher nutzen.

Gesetzliche Vorschriften: Mindestprofiltiefe und Winterreifenpflicht

Motorradreifen, die im öffentlichen Straßenverkehr genutzt werden, müssen eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern aufweisen. Laut Empfehlungen des ADAC sollten die Pneus jedoch schon früher gewechselt werden (bei circa 3 Millimetern). Denn mit schwindender Profiltiefe ergeben sich zwei gravierende Nachteile:

  • Es fehlt an ausreichender Kapazität für die Ableitung von Wasser.
  • Die mangelnde Elastizität der abgenutzten Profilblöcke sorgt für eine schlechte Haftung auf der Straßenoberfläche.

Im Ergebnis schwindet der Grip beim Bremsen und bei Kurvenfahrten. Zudem erhöht sich die Gefahr für Aquaplaning. Abgenutzte Reifenmodelle sollten daher rechtzeitig ausgemustert werden, um eine maximale Sicherheit beim Fahren zu gewährleisten. Wer neue Vespa-Reifen benötigt, kann über einen Online-Preisvergleich zahlreiche günstige Reifenmodelle finden.

Die zweite wichtige Gesetzesvorschrift betrifft das Fahren im Winter. So ist für winterliche Straßenverhältnisse die Nutzung von M+S-Reifen („Matsch und Schnee“) laut Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben. Als winterliche Straßenverhältnisse gelten Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis oder Reifglätte“ (laut Paragraf 2, Absatz 3a, StVO). 

Luftdruck regelmäßig kontrollieren

Hat ein Reifen zu wenig Luft, treten beim Fahren starke Verformungen der Karkasse auf. Dies führt zu Hitzebildung und kann das Reifenmaterial nachhaltig schädigen. Außerdem besitzt ein Pneu mit zu niedrigem Luftdruck eine größere Aufstandsfläche und damit einen erhöhten Rollwiderstand. Daraus wiederum resultiert ein hoher Spritverbrauch.

Jeder Fahrzeugbesitzer sollte daher den Luftdruck der Reifen regelmäßig kontrollieren. Welcher Druck für Vespa-Reifen der richtige ist, steht im Typenschein des Fahrzeugs. Allerdings sind die Werte auch den Fahrumständen anzupassen. So sind bei der Wahl des passenden Befülldrucks folgende Fragestellungen zu beachten:

  • Wieviel Personen sitzen auf dem Roller?
  • Welche Straßenbeläge werden hauptsächlich befahren (Asphalt, Schotter, Kopfsteinpflaster)?

Denn wer schon einmal mit einem Reifendruck von 2,75 Bar (der zum Beispiel im Typenschein der Vespa PK 50 S empfohlen wird) über längere Zeit auf Kopfsteinpflaster oder anderen unebenen Untergründen unterwegs war, der weiß, dass die Belastungen für Rücken und Gesäß bei der Wahl dieser Luftdruckwerte scheinbar keine Rolle gespielt haben.

geschrieben von Werbender Gastbeitrag in Allgemein,Technik und hat No Comments

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