Franks Vespagarage

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Vespa lackieren aus der Sprühdose

Hässliche Kaskade, hässlicher Lack

Aktuell möchte ich meine PX 125 (Ex-PX 80) auf Vordermann bringen. Dabei soll der Roller technisch wieder auf Vordermann gebracht werden, also der Motor soll überholt werden, die Züge und Bremsen sollen neu und einige Anbauteile ersetzt werden. Klar, dass man in diesem Zusammenhang auch überlegt, den Roller lackieren zu lassen. Grundsätzlich sollte man Originallack immer erhalten, denn ein Roller, in Werkslackierung, auch wenn diese einige Schadstellen hat, ist generell wertvoller als ein neu lackierter Roller. Das zeichnet sich schon heute ab und in ein paar Jahren wird sich so mancher ärgern, dass er damals seinen noch guten Lack einfach übergesprüht hat. Bei mir ist es so, dass der Rahmen zwar noch die Originalfarbe hat, der Rest, also Seitenbacken und Kotflügel bereits einmal schlecht überlackiert wurden. Daher ist es in diesem Falle auch kein Frevel einen neuen Lack aufzutragen.

Die Überlegung, ob ich den Roller lackiere, ist eigentlich schon abgeschlossen. Viel schwerer als die Entscheidung „ob“ ist allerdings die Entscheidung „wie“. Um besser entscheiden zu können, welche Farbe ich nehmen soll, habe ich mir einige Roller angesehen. Ich weiß trotzdem nicht so recht, welche Farbe es werden soll. Mein derzeitiger Favorit ist „mattschwarz“ mit dezenten, selbst designten Aufklebern.

Ursprünglich stand für mich fest, dass der Roller zum Lackierer geht um dort fachmännisch neue Farbe zu bekommen. Inzwischen reizt es mich aber auch wieder die Arbeiten selbst durchzuführen, gerade weil es „mattschwarz“ werden soll, so dass man nicht allzu große handwerkliche Fähigkeiten benötigt um ein passables Ergebnis zu erhalten.

Vor einigen Jahren habe ich schon einmal einen Roller in glänzend schwarz lackiert. Das Ergebnis war passabel, ich habe allerdings einige grundlegende Fehler begangen. So war ich zum Beispiel der Meinung, dass der alte Lack unbedingt bis auf das Blech runtergeschmirgelt werden sollte. Was für eine Arbeit das ist, einen Roller mit Drahtbrüstenaufsatz und Bohrmaschine komplett vom Lack zu befreien, kann man sich vorstellen.

Um die gleichen Fehler nicht noch einmal zu begehen, habe ich mich in Vorbereitung der neuen Lackierung im Internet umgesehen und bei youtube ein paar Videos gefunden, die am Beispiel eines Autokotflügels zeigen, wie man den alten Lack richtig vorbereitet und wie man auch mit einer Dose ein sehenswertes Ergebnis erreichen kann. Aus dem Off-Kommentar kann man entnehmen, dass es sich um eine Fachwerkstatt handelt, die auch Dosen mit Lack aufzieht und verkauft. Das Ganze scheint mir also recht vertrauenswürdig.

Am Ende des Artikels finden sich noch weiterführende Links, die hilfreich in Bezug auf das Lackieren aus der Dose sind! Euch und mir viel Erfolg beim Lackieren!




Originallack beim Rollerspezialisten nachkaufen

Shop des Videoerstellers

geschrieben von Frank in Allgemein,Videos und hat Comments (3)

3 Kommentare für “Vespa lackieren aus der Sprühdose”

  1. Andy sagt:

    Hallo Frank,

    habe mich auch mal intensiver mit dem Thema auseinander gesetzt ;-):

    http://www.vespa-50.de/karosserie/lackaufbau.html

    http://www.vespa-50.de/karosserie/spraydosen-lacktest.html

    Gruß Andy

  2. Robert sagt:

    Hi,

    mich würde mal interessieren wo ich diese Sprühdosen bekomme.
    Es ist super wie Ihr erklärt wie man lackiert aber ohne die passende Farbe wird das wohl nix. Vllt. bin ich auch blind aber ich finde keinen Link zu nem Onlineshop…

    LG

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