Franks Vespagarage

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Navigation auf der Vespa

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Dieses Wochenende waren wir im Sauerland und haben dort Ferien gemacht. Von mir zu Hause bis zum Scooterrun des Hidden Power SC sind es rund 400 km. Sich den Weg einzuprägen, wenn man nicht gerade über die Autobahn fährt, ist nicht so ganz einfach.

Ein Versuch, die Strecke aus googlemaps auszudrucken und dann irgendwo hin zu kleben gelang  zwar rein technisch, jedoch wurde schnell klar, dass es nicht einfach sein würde, nach dieser Beschreibung zu fahren, denn bereits dort, wo ich mich eigentlich noch auskenne, war mir die Beschreibung zu verwirrend.

Also musste was neues her. Diesmal eine kurze handschriftliche Zusammenfassung der größeren Ort, die jeweils angefahren werden müssen um ans Ziel zu gelangen. Für den Notfall hatte ich mir den Zettel innen auf den Beinschild meiner PX geklebt. Zum Glück brauchte ich den Zettel nicht, denn letztendlich hätte uns dieser Zettel auch nicht wirklich ans Ziel geführt, denn die Beschilderungen richten sich nicht immer unbedingt danach, was der liebe Frank sich auf einen Zettel geschrieben hat.


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Was uns ans Ziel geführt hat, war eine recht einfache Lösung: Ein iPhone mit Navigon Select. Das schöne daran ist, dass man im Gegensatz zur Navi-App Skobbler, die ebenfalls weit verbreitet ist, Autobahnen in der Navigation ausschließen kann.

Das iPhone funktioniert glücklicherweise ohne Probleme, wenn es in der Jacke steckt, es gab nicht einen einzigen Aussetzer wegen schlechten Empfangs. Ich hatte das Telefon in der Brusttasche meiner Jacke und Kopfhörer angeschlossen, so dass ich nicht auf das Display sehen musste. Navigon Select sagt erfreulich wenig, dafür aber präzise an, so dass man nicht durch ständige Ansagen genervt wird.

Einen Nachteil hat diese Art der Navigation jedoch, denn nach ca. 2 bis 3 Stunden ist der Akku des iPhone komplett leer. Da kommt es einem entgegen, dass man mit der Vespa so oder so öfter mal zum Tanken anhalten muss und man neben Sprit an den allermeisten Tankstellen zusätzlich auch Strom tanken kann, wenn man freundlich an der Kasse danach fragt.

Ich denke, dass die iPhone-Variante eine gute Alternative zu Motorrad-Navis ist, wenn man nur hin und wieder mal auf einem Zweirad navigieren muss. Wer dann doch öfter aufs Navi angewiesen ist, hat trotz allem noch die Möglichkeit, an seiner Vespa einen Zigarettenanzünder nachzurüsten und damit für dauerhaftes Laden des iPhone zu sorgen.

Eine ganz klare Empfehlung für alle Gelegenheitsnutzer, die preiswert und sicher geführt ans Ziel kommen wollen, statt 500 Euro für ein Motorrad-Navi zu zahlen.

geschrieben von Frank in Technik und hat No Comments

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